Brexit – Beginnt nun die befürchtete Rezession?

Brexit – Beginnt nun die befürchtete Rezession?

Es sieht ganz danach aus. Nun zeichnet sich ab, was viele Experten schon vor der Brexit-Entscheidung vom 23. Juni prognostiziert hatten.

Der Chef der britischen Notenbank Mark Carney hatte schon vor Monaten vor der Gefahr einer Rezession gewarnt. Seine Warnungen wurden aber von den Befürwortern eines Austritts Großbritaniens aus der EU als „Horrorgeschichten“ bezeichnet.

Nun sieht es ganz danach aus, als solle er Recht behalten. Es geht rapide abwärts in Großbritanien.

Vor dem „Brexit“ hatte das Land eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Das Wirtschaftswachstum war stärker als in den EU-Ländern, der Arbeitsmarkt war stabil und die Immobilienpreise stiegen. Wahrscheinlich hatte diese positive Wirtschaftsentwicklung zu einer gefährlichen „Selbstüberschätzung“ der Befürworter des Austritts geführt, und vielen Wählern den Blick auf die Gefahren eines Austritts „vernebelt“.

Die Stimmungswende ins Negative begann teilweise schon vor der Brexit-Entscheidung. Investitionen wurden zurückgestellt und die Einstellung von Arbeitskräften wurde verschoben. Bereits in den ersten Tagen nach dem Austrittsbeschluss nahm dann das Stimmungstief an Fahrt auf. Der Wertverfall des Pfundes beschleunigte sich. Wenn man Ende 2015 noch fast 1,45 Euro für ein Pfund bekam so sind es jetzt nur noch 1,17 Euro und ein Ende der Talfahrt ist nicht abzusehen.

Die Immobilienpreise geraten unter Druck und die Konjunkturdaten zeigen nach unten. Die Investoren sind hochgradig nervös. Experten erwarten ein stark schrumpfendes Bruttoinlandsprodukt mit dem stärksten Rückgang seit mehr als sieben Jahren.

Wie ernst die Lage zumindest von der Notenbank eingeschätzt wird, kann man an den jüngsten Entscheidungen ablesen. Noch nie seit Gründung der Bank im Jahre 1694 wurde der Leitzins so weit abgesenkt. Zusammen mit der Ausweitung des Programms zum Kauf von Staatsanleihen ergriff die Bank of England drastischere Maßnahmen als in der Finanzkriese.

Das Vorgehen der Notenbank wird in Expertenkreisen unterschiedlich bewertet. Während einige von einem Vorgehen mit dem „Vorschlaghammer“ sprechen, sagen andere, es hätten auch „feinere“ Instrumentarien zur Verfügung gestanden. Die britische Regierung jedenfalls begrüßt das „robuste“ Vorgehen. Der britische Schatzkanzler Philip Hammond sagte, die britische Wirtschaft müsse unterstützt und das Vertrauen gestärkt werden.

Der Notenbankchef Carney hingegen sieht die Sache trotz der drastischen Maßnahmen eher gedämpft. Nach seiner Meinung haben sich die wirtschaftlichen Aussichten in Großbritanien deutlich verschlechtert. Ob die Schritte der Notenbank ausreichen, ein Abrutschen in eine Rezession abzuwenden, muss sich erst noch herausstellen.

Angesichts dieser Entwicklungen würde eine Abstimmung über den Austritt aus der EU wahrscheinlich heute anders ausfallen.

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Vorsicht vor Geldwäschebetrügern mit Forderungen von Bargeldvorauszahlungen als angebliche „Versicherungsprämien“

Aus gegebenem Anlass der UNISTER-Holding warnen wir alle kapitalsuchenden Unternehmen vor Beteiligungsangeboten aus dem Ausland mit Einladungen zu „Darlehensgesprächen“ z.B. nach Rom, Mailand, Venedig, Rotterdam oder Amsterdam. Hier handelt es sich regelmäßig um Geldwäschebetrüger, denen nun auch der Chef von der UNISTER-Holding, Herr Thomas Wagner zum Opfer geworden ist; siehe den nachstehenden Link :

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/unister-was-geschah-auf-der…

Zahlen Sie niemals eine Bargeldsumme als vermeintliche „Versicherungsprämie“ für das Darlehen, welches Sie dann ohnehin nie erhalten. Der oft angebotene „Bargeldtausch“ ( z.B. 10 % (oder 6 % ) der Darlehenssumme in bar vorab zwecks Kreditversicherung und Teilauszahlung des Darlehensgebers in bar ) dient nur der Geldwäsche oder dem Falschgeldbetrug. Nehmen Sie grundsätzlich Beteiligungsgelder nur per Bank-Überweisung entgegen. Es hilft auch nicht, wenn sich der Kontaktpartner mit einem Personalausweis oder Reisepass ausweist, da auch diese Dokumente gefälscht sein können. Im Fall der UNISTER-Holding wollte der Darlehensgeber sogar mit zur Bank zwecks Kontoeinzahlung gehen. Offenbar faßte Herr Wagner vertrauen, aber der Darlehensgeber kam nicht zum gemeinsam verabredeten Banktermin zwecks Bargeldeinzahlung. Der Geldkoffer soll dann im wesentlichen Geldblüten enthalten haben.

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FinTech – Definition und Beurteilung einer neuen Unternehmens-Generation im Finanzdienstleistungsbereich

Eine einvernehmliche Definition des Begriffs „FinTechs“ gibt es bislang nicht. Als Kombination aus den Worten „Financial Services“ und „Technology“ ist die Wortschöpfung entstanden. Allgmein versteht man unter FinTechs in bestimmter Weise technisierte Unternehmen, die mit Hilfe technologiebasierter, interaktiver Systeme spezialisierte und vermeintlich kundenorientierte Finanzdienstleistungen regelmäßig ohne persönliche Beratung anbieten. Die FinTechs ersparen sich Personal und insbesondere stationäre Geschäfts- und Filiallokale mit hohen Mietkosten. Sie sind deshalb eine starke Wettbewerbsbedrohung für kostenintensive Bank- und Sparkassenfilialen. Zudem suchen sich die jungen FinTech-Unternehmen aus den Geschäftsfeldern der Banken und Versicherungen diejenigen automatisierbaren Geschäftsfelder heraus, die ertragreich gestaltet werden können.

FinTechs sind im weitesten Sinne Finanzdienstleistungsunternehmen zur automatisierten, unpersönlichen Abwicklung von Aufträgen, bei denen der Kunde seine sämtlichen persönlichen Daten nicht nur preisgeben muss, sondern auch noch selbst in die Speicherdateien der FinTechs eingeben muss. Bei Smava kann man zu den FinTech-Unternehmen lesen: “Dienstleister, die zum Beispiel Leistungen im Bereich Mobile-Payment, Crowdlending oder E-Commerce anbieten, zählen unter anderem zu den Unternehmen der FinTech-Szene. Sie durchbrechen die Wertschöpfungskette der Banken mit ihren modernen Geschäftsmodellen, indem sie vor allem auf die Beziehung zwischen Kunde und Bank setzen”. Die FinTech-Unternehmen erkämpfen sich in einem rasanten Tempo immer mehr Marktanteile. Das bedeutet für die Zukunft der Filialbanken, dass diese an ihrer Art und Weise, Gewinne zu erwirtschaften feilen müssen, um weiterhin auf dem Markt zu bestehen.

Manche FinTech-Unternehmer träumen davon, ihre Geschäfte ohne einen Beratungs- und Ansprechpartner nur noch über einen IT-Roboter abwickeln zu können. Über einen programmierten, selbstlaufenden FinTech-Shop besteht dann zu der geschaffenen Gelddruckmaschine die unternehmerische Aufgabe letztlich nur noch darin, das Konto über Honorar- und Provisionseingänge zu kontrollieren. Der Computer erledigt eigenständig alle Dienstleistungen und Vertragsabschlüsse; FinTech generiert mitunter die Umsätze allein: Für die Kunden eine abscheuliche Entwicklung ohne Berater ! Als FinTechs können auch die vielen Vergleichsportale im Internet betrachtet werden, die Bank-Finanzierungsangebote oder Versicherungsdienstleistungen im Vergleich darstellen. Ziel der Vergleichsportale ist letztendlich, automatisierte Provisionsmaschinen für die Portalbetreiber zu sein. Dabei ist für die Betreiber das Potential für Interessenkonflikte außerordentlich groß.

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Die Erlaubnispflicht zum Verkauf und zur Vermittlung von Wertpapieren gem. § 32 KWG und von Vermögensanlagen gem. § 34 GewO

Für den Verkauf und den Vertrieb von Wertpapieren gilt das sogen. Emittentenprivileg ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Das wertpapier-ausgebende Unternehmen darf seine Wertpapier-Angebote ohne weitere Vertriebserlaubnis selbst platzieren. Auch die festangestellten ( abhängig beschäftigten ) Mitarbeiter des Unternehmens dürfen ohne zusätzliche Genehmigung die Wertpapiere ihres eigenen Arbeitgebers verkaufen und “vermitteln”. Zu den Wertpapier-Beteiligungen im Sinne des Wertpapierverkaufsprospektgesetzes zählen stets die Aktien und die Schuldverschreibungen ( = Anleihen ) und zwar auch dann, wenn über diese Anteilsformen keine physisch vorhandenen Wertpapiere ausgestellt oder gedruckt wurden.

Dritte, die dem wertpapier-emittierenden Unternehmen nicht als abhängig Beschäftigte angehören, bedürfen ausnahmslos als gewerbsmäßige Vermittler von Wertpapieren einer Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 32 Kreditwesengesetz. Damit möchte der Gesetzgeber den gesamten Wertpapierhandel unter die Kontrolle der Kapitalmarkt- und Wertpapieraufsicht stellen, da mit Wertpapieren – die praktisch Geldcharakter haben – besondere Gefahren ( z.B. Fälschungen ) verbunden sind.

Für alle nicht-wertpapierverbrieften Vermögensanlagen bedarf es für Vermittler keiner Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz als Finanzdienstleistungsinstitut. Dieses Genehmigungserfordernis gilt nur für die Vermittlung von Wertpapieren.

Eine Gewerbeerlaubnis benötigt nach § 34c ff Gewerbeordnung ( GewO ), wer gewerbsmäßig den Abschluss von Darlehensverträgen vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen möchte. Dies gilt auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen, so Dr. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ). Seit dem 10. Juli 2015 gilt weitergehend der neue § 34 f GewO und seit dem 21. März 2016 für die Vermittlung von Immobiliardarlehen an Verbraucher der neue § 34 i GewO mit jeweils besonderen Genehmigungsvoraussetzungen.

Darlehensvermittler im Sinne der Gewerbeordnung ist, wer dauerhaft gegen Entgelt den Abschluss von Verträgen über Darlehen vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen will ( § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GewO ). Der Status des Darlehensvermittlers tritt bereits bei der Vermittlung des ersten Darlehensvertrages ein. Die Absicht die Darlehensvermittlungs-Tätigkeit dauerhaft auszuüben, reicht bereits für die Genehmigungspflicht aus.

Die Vermittlung und Beratung über partiarische Darlehen und Nachrangdarlehen als kapitalmarktrechtliche Finanzinstrumente sowie über bestimmte Arten von Direktinvestments als Beteiligungsanlagen im Sinne des Vermögensanlagengesetzes fallen ebenso wie die stillen Beteiligungen, Genussrechte, Namensschuldverschreibungen unter die Erlaubnispflicht als Finanzanlagenvermittler gemäß § 34 f Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 GewO (Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 Vermögensanlagengesetz). Für die Vermittlung derartiger Finanzanlagen ist eine gesonderte Sachkunde mit Befähigungsnachweis bei der jeweils zuständigen IHK nachzuweisen. Zuständig für die Erlaubniserteilung sind die Ordnungsämter der Kreis- oder Stadtverwaltungen. Voraussetzungen für die Erlaubniserteilung sind die Zuverlässigkeit sowie geordnete Vermögensverhältnisse des Antragstellers. Ist der Antragsteller eine juristische Person, müssen alle vertretungsberechtigten Personen diese Voraussetzungen erfüllen.

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Die Sacheinlage zur Kapitalerhöhung zwecks besseren Eigenkapital-Ausweis zur Bonitätssteigerung

von Dr. Horst Werner

Die Erhöhung des Stamm-/Grundkapitals durch Sacheinlage kann nach Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) nach Bewertung der Wirtschaftsgüter unter bestimmten Voraussetzungen durch steuerneutrale Einbringung von Wirtschaftsgütern zur Finanzierung von Unternehmen ohne jegliches Barkapital und ohne jede Steuerbelastung erfolgen. Durch die Übertragung ( Übereignung ) eines Wertgegenstandes als Sacheinlage wird die Eigenkapitalquote eines Unternehmens ( teilweise erheblich ) verbessert und damit Bonität und Rating gestärkt.

Wirtschaftsgüter und Gegenstände als Sacheinlage:
Als Einbringungs-Sachwerte kommen alle Gegenstände ( Wirtschaftsgüter ) in Betracht, die einen Verkehrswert ( Marktpreis ) haben und als notwendiges oder gewillkürtes Betriebsvermögen der übernehmenden Gesellschaft dienlich sein können. Dies können materielle Wirtschaftsgüter wie Immobilien oder mobile Vermögensgegenstände sein. Es kommen aber auch immaterielle Wirtschaftsgüter wie Patente, Warenzeichen, Urheberrechte, Lizenzen, Franchise-Rechte etc. in Betracht. Die Durchführung der Sacheinlage mit Vermögensgegenständen, also z.B. mit Kfz, Maschinen etc. und mit Rechten erfolgt durch Eigentums-Übertragung auf das Unternehmen nach Erstellung eines sachverständigen Bewertungsgutachtens zur Vorlage beim Handelsregister. In Betracht kommen alle Gegenstände für die Betriebs- und Geschäftsausstattung, ein Fuhrpark oder Immobilien als Betriebs- und Produktionsstätten oder auch Wohn- und Geschäftshäuser mit Verkaufsläden oder andere dem Unternehmen dienliche Sachgegenstände. Soweit die Vermögensgegenstände aus dem Privatvermögen stammen ist die Einbringung zum Verkehrswert unproblematisch möglich. Sollen Vermögenswerte von einem Betriebsvermögen in ein anderes transferiert werden, ist auch das möglich, hat aber steuerliche Folgen, die bedacht sein müssen.

Einbringung von Unternehmen oder Teilen davon:
Ferner können auch ganze Unternehmen ( z.B. durch Verschmelzung ) oder einzelne Unternehmensanteile ( z.B. 50%-GmbH-Geschäftsanteile ) durch Sacheinlage in eine andere ( zweite ) Gesellschaft nach gutachterlich festgestelltem Verkehrswert zur Sachkapitalerhöhung Kapitalerhöhung eingebracht werden. Bei bisher nicht gesellschaftsrechtlich verbundenen Unternehmen bietet sich an, die Gesellschaftsanteile einer Gesellschaft in eine andere, neu gegründete Gesellschaft zu überführen, wenn dadurch ein höherer Eigenkapitalwert erzielt werden kann. So kann das einzubringende Unternehmen unter Aufdeckung der stillen Reserven und unter Berücksichtigung des tatsächlichen Unternehmenswertes (bei dem auch die zukünftigen Ertragsperspektiven des Unternehmens Berücksichtigung finden) in die übernehmende Gesellschaft bei gleichzeitiger Kapitalerhöhung und Aufstockung des Eigenkapitals eingebracht werden. Auf diese Weise können auch die Werte, die nach HGB-Bilanzrecht in der zu übertragenden Gesellschaft nicht bilanzierungsfähig sind, mit einem Bewertungs- und Übertragungsvorgang bilanzrechtlich zu aktuellen Verkehrswerten im Eigenkapital der neuen Gesellschaft erfasst werden. Dieses gilt uneingeschränkt für das Handelsrecht. In vielen Fällen ist die Einbringung sogar steuerlich neutral möglich, wenn nämlich die Werte der Steuerbilanz fortgeführt werden dürfen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und sollten bei bedeutenderen Transfers durch eine verbindliche Auskunft beim Finanzamt abgesichert werden.

Die Kapitalerhöhung per Sacheinlage oder Verschmelzung lässt sich auch über eine weitere, neue Gesellschaft ( z.B. eine neue Vorratsgesellschaft ) konstruieren und vollziehen. Auf diese Weise können stille Reserven in einer Gesellschaft gehoben und bilanzrechtlich in der übernehmenden Gesellschaft bilanzwirksam gemacht werden. Jeder Unternehmer hat also auch als Einmann-Gesellschafter mit nur einem einzigen Unternehmen die Möglichkeit, sein Unternehmen per Sacheinlage in eine von ihm selbst gegründete zweite Gesellschaft einzubringen und damit das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote in der neuen, zweiten Gesellschaft nicht unwesentlich zu erhöhen. Die zweite Gesellschaft ( z.B. GmbH-1 und GmbH-2 ) führt dann die Geschäfte der GmbH-1 mit erhöhter Stammkapitalausstattung fort. Damit hat die GmbH-2 zwar keine Liquidität erhalten, hat aber mit dem erhöhten Stammkapital eine bessere Eigenkapitalquote; . Auf diese Weise können eine Unterbilanz beseitigt und insbesondere das Rating und damit die Kreditwürdigkeit verbessert werden.

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Weiterhin ein stabiler Arbeitsmarkt

-Trotzdem steigen die Sozialleistungen –

Der Arbeitsmarkt ist sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union weiter in einer guten Verfassung. Gleichwohl liegen zwischen den deutschen Arbeitslosenzahlen und denen vieler europäischer Länder immer noch Welten.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im Juni auf rund 2,6 Millionen und damit mit einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent auf den niedrigsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung.

Im Euroraum sank die Quote auf 10,1 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit fast 5 Jahren. In der gesamten Europäischen Union waren in den 28 Mitgliedstaaten bei einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent rund 21 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Dabei geht die Spanne von 4 Prozent in Tschechien über fast 20 Prozent in Spanien bis zu rund 24 Prozent in Griechenland.

Auch wenn die Arbeitslosenzahlen in einigen Ländern noch immer bedenklich hoch sind, so macht der Rückgang der Arbeitslosenquote in fast allen EU-Ländern doch Mut. Bedenklich allerdings ist immer noch die Quote bei den jungen Menschen. Mit 20,7 Prozent in der Eurozone ist dieser Arbeitslosenanteil immer noch mehr als doppelt so hoch, wie die Gesamtquote. Hier bleibt zu hoffen, dass die insgesamt positive Entwicklung am Arbeitsmarkt anhält und auch bei den jüngeren Menschen zu positiven Auswirkungen führt.

Keine Sorgen hingegen bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Nach Aussagen des Vorsitzenden des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit Frank Jürgen Weise wird sich der Arbeitsmarkt weiter positiv entwickeln. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei unvermindert hoch. So hat sich die Zahl der offenen Stellen im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 93.000 auf 665.000 erhöht.

Insgesamt waren im April diesen Jahres 31,33 Millionen Menschen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Das sind 681.000 mehr als im Vorjahr.

Bei dieser günstigen Lage sowohl beim Arbeitsmarkt als auch bei den Konjunkturaussichten ist es um so verwunderlicher, dass die Sozialausgaben weiter steigen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 888 Milliarden Euro für Sozialleistungen ausgegeben. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 4,5 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt ist dagegen um 3,8 Prozent gestiegen. Insofern kann man sagen, dass die Sozialausgaben, wie auch schon in den vergangenen Jahren, schneller gewachsen sind, als die Wirtschaft.

Es ist beruhigend, dass sich unser Land das dank der guten Konjunktur und dank der „sprudelnden“ Steuereinnahmen leisten kann.

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Alternative Finanzierungswege über bankenfreies, stimmrechtsloses Beteiligungskapital bei unterschiedlichen Finanzierungsanlässen

von Dr. Horst Werner

Die Globalisierung der Wirtschaft bedeutet auch für kleine und mittelständische Betriebe ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) eine wachsende Herausforderung im nationalen und internationalen Wettbewerb. Dieser Wettbewerb kann nur erfolgreich bestanden werden, wenn sich die Unternehmer neuen Formen der Unternehmensfinanzierung öffnen. Innovation und Wachstum bedingen  eine Stärkung sowohl des Finanzkapitals als auch des Humankapitals. Eine optimale Kapitalausstattung erfordert alternative Finanzierungsformen über bankenfreies Mezzaninekapital.

Zur Befriedigung des ermittelten Kapitalbedarfs existieren zahlreiche Möglichkeiten, die wir Unternehmen anbieten. Bei einer Eigenkapitalfinanzierung spielen mehrere Elemente eine Rolle, die durch komplexe Berührungspunkte miteinander verknüpft sind. Als langjährig tätige Finanzberater berücksichtigen die Capital Consultants unseres Hauses während der Konzeption der Beteiligungsfinanzierung alle wichtigen bilanziellen, steuerlichen und rechtlichen Aspekte und kapitalmarktrechtliche Standards für Beteiligungsangebote bzw. für Kapitalmarktprospekte.

Im Rahmen einer kleinen Privatplatzierung oder einer Kapitalmarktemission zur bankenunabhängigen Kapitalbeschaffung bietet die Dr. Werner  Financial Service AG über ihre Netzwerkpartner eine umfassende Beratung auf allen Gebieten der Angebots-Platzierung.

Insgesamt begleitet die Dr. Werner Financial Service AG  Unternehmen von dem ersten kostenlosen Informationsgespräch über die Gestaltung einzelner Beteiligungsverträge zur Eigenkapitalbeschaffung, den Entwurf von Bilanzstrategien und die Wertschöpfung durch Bilanzoptimierung  ( z.B. durch einen Debt-Equity-Swap, durch Sacheinlagen-Finanzierung über die Einbringung von materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern, durch Transfer in eine neue Gesellschaft zur Hebung der stillen Reserven etc., etc. ) bis hin zur Entscheidung für den Gang an den Kapitalmarkt. Mit unserer Dienstleistung des Platzierungsmanagements sorgen wir für eine erfolgreiche Durchführung der ergänzenden Unternehmensfinanzierung/ Mezzanine-Finanzierung.

Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge oder des Unternehmensverkaufs kann ebenfalls über die bankenunabhängige Mezzaninefinanzierung realisiert werden. Familienunternehmen können somit bei der Unternehmensnachfolge sämtliche Gesellschaftsanteile in der Familie behalten, ohne dass sich “die Jungen” mit Bankdarlehen zwecks Übernahmefinanzierung verschulden müssen.

Bei der Finanzierung des Unternehmensverkaufs dient das Unternehmen selbst als Finanzierungsinstrument und  wird als Kapitalsammelstelle des einzuwerbenden Mezzaninekapitals herangezogen, mit dem dann der Unternehmenskaufpreis bei gleichzeitiger Übertragung des Unternehmen bezahlt werden kann. Das Unternehmen wird somit zur eigenen “Finanzierungsgesellschaft” des Kaufpreises.

Auch die Umschuldung von Krediten kann ein Finanzierungsanlass für eine ergänzende Unternehmensfinanzierung ohne Bank sein, um das Unternehmen zu entschulden und vor allen Dingen den Unternehmer selbst und persönlich zu enthaften.

Wenden Sie sich zu einem kostenlosen Erstgespräch an Dr. jur. Horst Siegfried Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ) als langjährig erfahrenen Unternehmensfinanzierungsexperten, der Ihnen Diskretion und Vertraulichkeit zusichert.

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