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Archive for November, 2012

Lockere Geldpolitik lässt Substanzwerte wie Immobilien steigen

Die Europäische Zentralbank und die amerikanische Notenbank haben die Geldpolitik bis auf absolute Rekordwerte gelockert.. Gleichzeitig wurden die Banken mit Geld zu günstigsten Konditionen überversorgt. Damit steht mehr als genug Geld zur Verfügung und ist deshalb auf Sicht von zwei bis drei Jahren so billig wie nie. Das stützt die Schuldenländer, soll die Konjunktur in Europa und den USA befördern, nährt aber auch die Inflation, erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Seit Monaten profitieren die Märkte von dieser lockeren Geldpolitik: Die Aktienkurse sind stabil, der Euro gewann, die Anleiherenditen, insbesondere von Unternehmensanleihen guter Bonität, sind auf Tiefstständen.

Im Angesicht von Inflationsgefahren sind insbesondere Substanzwerte gefragt. Die Preise der Immobilien und an den Rohstoffmärkten ziehen an, der Goldpreis legte zu. Öl wurde allerdings für europäische Kunden durch den gestiegenen Euro-Kurs preiswerter.

In diesem traumhaften Umfeld nutzen viele Unternehmen die Gelegenheit sich günstig zu finanzieren. Deutsche Unternehmen mit A-Rating zahlen für 5-Jahre-Anleihen kaum mehr als 1 %, mit B-Rating lediglich 2 %. Aber auch mittelständische Unternehmen sind äußerst emissionsfreudig und stoßen auf große Nachfrage der Anleger bei durchschnittlichen Renditen von 5 bis 8 %.

Der Rann nach Sachwerten hat seit drei Jahren in Deutschland auch den bis dahin lahmenden Immobilienmarkt erfasst mit Preissteigerungen von jährlich rund 7 %. Nach Expertenmeinung werden die Immobilienpreise weiter steigen, zumindest in den kommenden fünf Jahren um 3 bis 5 %.

Die Europäische Zentralbank und die amerikanische Notenbank haben die Geldpolitik bis auf absolute Rekordwerte gelockert.. Gleichzeitig wurden die Banken mit Geld zu günstigsten Konditionen überversorgt. Damit steht mehr als genug Geld zur Verfügung und ist deshalb auf Sicht von zwei bis drei Jahren so billig wie nie. Das stützt die Schuldenländer, soll die Konjunktur in Europa und den USA befördern, nährt aber auch die Inflation, erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Ist in dieser Situation die Angst vor einer Immobilienblase gerechtfertigt?
Die Experten verneinen dies mit guter Begründung. Was Analysten so sicher macht ist das Verhältnis von Immobilienpreisen zu Mieten, Einkommen und Zinsen. Das ergibt den sog. Erschwinglichkeitsindex der besagt, wie leicht oder schwer es für den Anleger und Investor ist, Immobilien zu kaufen und zu finanzieren. Der Normalwert ist 100. In Spanien und Großbritannien liegt dieser Wert aktuell bei 160. In Deutschland ist dieser Wert seit 1995 stetig gesunken und liegt derzeit erst bei 80.

Auf nationaler Ebene ist sicher von weiter steigenden Immobilienpreisen ohne Gefahr einer Blase auszugehen. Anders kann es auf regionaler Ebene in guten Lagen wie in Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München sein.

Der Anleger muss also keine spekulativen Immobilienblasen fürchten. Ein Zement-Tsunami wie in Spanien wird es bei uns nicht geben. Siehe auch Anleger-Beteiligungen.de

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Anleger bevorzugen sichere und liquide Anlagen

Das Geldvermögen der Deutschen stieg zur Jahresmitte 2012 auf 4,8 Billionen €. Zusammen mit dem Immobilienvermögen von 6 Billionen € kommen die Deutschen auf ein privates Gesamtvermögen von 10,8 Billionen €. Das sind die aktuellen Zahlen von Bundesbank und Statistischem Bundesamt.

Dieses hohe Geld- und Immobilienvermögen der privaten Haushalte ist beeindruckend und dokumentiert die anhaltend hohe Sparrate in Deutschland, so der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Wie legt der Anleger derzeit das Geld an? Was sind die aktuellen Trends der privaten Geldanlage? Näheres unter Anleger-Beteiligungen.de

Der Anleger präferiert derzeit Liquidität. Das heißt die Sichteinlagen einschließlich Bargeld sind in letzter Zeit deutlich gestiegen. Von Termin- und Sparkonten hat der Anleger hingegen sein Geld abgezogen.

Was sind die Gründe für diesen Trend zu liquiden Anlagen?

Die Bundesbank gibt die Antwort. Es sind zwei Gründe:

  1. Das historisch niedrige Zinsumfeld und
  2. die allgemeine Unsicherheit durch Staatsschuldenkrise und Finanzkrise.

Basierend auf diesem aktuellen Trend zur Liquidität sind in den letzten 20 Jahren

  • Bargeld und Einlagen um das 3,15-fache gestiegen,
  • Pensionsrückstellungen und Forderungen um das 3,3-fache und
  • Wertpapiere nur um das 2,3-fache.

Überproportional ist in den letzten Jahren auch das private Immobilienvermögen in Deutschland gestiegen. Dies insbesondere durch vermehrte Anlagen in Immobilien und durch deutliche Wertsteigerungen.

Damit befinden sich die privaten Anleger in guter Gesellschaft mit den institutionellen Investoren. Auch diese haben sich in letzter Zeit laut Umfragen von Wertpapieren wie Aktien und Staatsanleihen getrennt und haben vermehrt in Unternehmenstitel sowie Immobilien umgeschichtet.

Es bleibt aber für private Anleger wie institutionelle Investoren das gleiche Dilemma:
Mit vermeintlich sicherer Geldanlage ist der reale Vermögenswert derzeit nicht zu erhalten.

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Verbesserter Verbraucherschutz für Anleger?

Am 1. November 2012, trat das sog. Beraterregister bei der BaFin in Kraft. Die 1.889 Banken in Deutschland mussten dazu der Finanzaufsicht die Daten der rund 300.000 im Wertpapiergeschäft tätigen Berater übermitteln. Mit dem neu angelegten Beraterregister bei der BaFin soll der Anlegerschutz in Deutschland verbessert werden. Die Banken dürfen danach hinsichtlich Sachkunde und Zuverlässigkeit nur ausreichend qualifiziertes Personal einsetzen, erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Das ist ein hehres Ziel. Kann der Verbraucherschutz für Anleger damit wirklich verbessert werden?

Die Banken- und Sparkassenverbände bezweifeln das und beklagen den bürokratischen Mehraufwand. Die Volksbank Göppingen hat dann auch die bei fast jeder gesetzgeberischen Maßnahme in Deutschland obligatorische Verfassungsbeschwerde eingelegt: Verstoß gegen Berufsfreiheit und Gleichbehandlungsgrundsatz. Soweit will die übrige Kreditwirtschaft nicht gehen und hat sich der Verfassungsklage deshalb auch nicht angeschlossen.

Das Beraterregister soll folgende Daten erfassen:

  • persönliche Daten des Bankberaters,
  • Tätigkeitsprofil des Beraters,
  • beruflicher Werdegang des Beraters,
  • die erfolgten Kundenbeschwerden.

Im Streit um die Wirksamkeit des Beraterregisters hat der Normenkontrollrat einen vermittelnden Vorschlag unterbreitet:

  • Überprüfung nach 2 Jahren, ob die Ziele des neuen Aufsichtsansatzes und der Anzeigepflicht erreicht sind,
  • Prüfung, ob eine kostengünstigere und weniger aufwändige Alternative zum Anlegerschutz besteht.

Ein Sprecher der BaFin hat das Beraterregister noch einmal mit der großen Zahl der Anlegerbeschwerden über schlechte bis falsche Beratung der Kreditinstitute begründet und verteidigt. Die Anlegerberatung im Wertpapiergeschäft sei zu stark von den Absatzinteressen der Banken und Sparkassen geprägt. Das Misstrauen im Verlauf der Finanzkrise gegenüber den Banken beruht auch auf dem System der Provisionen und Erfolgsprämien der Bankberater. Sie stehen unter Umsatzdruck ihrer Bankchefs, auch wenn sie zwischenzeitlich ihre Provisionen offenlegen müssen.

Deshalb verabschiedete das Parlament im letzten Jahr nach den vielen schlechten Erfahrungen insbesondere beim Vertrieb der Lehmann Brothers-Zertifikate, die mit der Insolvenz wertlos wurden, die Änderung des § 34 d des Wertpapierhandelsgesetzes.

In Zukunft kann der Anleger sich bei der BaFin über Beratung und Berater beschweren. Dies wird in das Beraterregister aufgenommen und kann durch Entscheidung der BaFin zu Verwarnungen, Bußgeld bis hin zum Beschäftigungsverbot führen.

Es ist zu hoffen, das das Beraterregister wirklich zu besserer Beratung und Schutz der Anleger führt (Anleger-Beteiligungen.de).

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Mängel bei Anleger-Beratung durch die Banken

Viele Anleger sind vier Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise zutiefst unzufrieden mit der Beratung durch ihre Bank. Das ist das Ergebnis der seit Jahren durchgeführten Umfragen.

Was ist das Problem, was ist der Grund für den Frust der Anleger? Das erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Der Hauptgrund ist die Lücke zwischen den Bedürfnissen der Anleger und dem tatsächlichen Beratungsangebot. Die Finanzberater in den Banken beraten, empfehlen und verkaufen häufig an den Käuferinteressen vorbei. Das führt zu einem Vertrauensverlust bei den Bankkunden. Diese haben den Eindruck, dass die Finanzberater nicht ausreichend auf ihre Bedürfnisse eingehen sondern vorrangig das Interesse ihres Finanzinstituts verfolgen. Schlechte Beratung ohne Berücksichtigung der Anlegerinteressen ist demgemäß der häufigste Grund für einen Wechsel des Beraters bzw. des Finanzinstituts.

Bei der Frage nach den Ursachen dieser unerfreulichen Diskrepanz zwischen Kundenwünschen und tatsächlicher Finanzberatung stößt man auf die Vertriebsstrategie der Finanzinstitute. Vorgaben des Bankmanagements beim Vertrieb der Produkte sowie der Erlösziele entsprechen nicht den unmittelbaren Kundenwünschen. Durch diese Vorgaben fühlt sich der Berater häufig gegängelt.

Eine Umfrage unter 1.500 Beratern von Finanzinstituten ergab, dass diese sich durch die Vertriebsvorgaben bei ihrer Kundenberatung häufig eingeengt fühlen. 40 % der Berater erkennen und bedauern Interessenkollisionen bis hin zu ständigen Konflikten. Knapp die Hälfte der Berater hält die Vorgaben ihres Managements für belastend sowie schwer erreichbar bis unrealistisch. Insofern fühlen sie sich als Verkäufer der Produkte ihrer Bank degradiert. Demgemäß sei die Entlohnung der Finanzberater mittels Provisionen aus verkauften Produkten die Wurzel allen Übels. „Wir müssen die Anlageberatung konsequent umstellen, statt an der Verbesserung einzelner Produkte herumzudoktern.“

Die Lösung kann nur sein, den Anleger wieder in den Mittelpunkt der Beratung zu stellen und diese nach seinen Wünschen auszurichten (König Kunde)!

So bemühen sich die Politiker in Brüssel und Berlin die Beratung gegen Honorar zu stärken. Die Bundesregierung will mit einem Gesetzesentwurf vorpreschen. Allerdings ist die Bereitschaft der Anleger in Deutschland gering für die Finanzberatung eine direkte Gebühr zu zahlen.

Möglicherweise erhöht eine verbesserte Markttransparenz auch die Qualität der Finanzberatung im Interesse der Anleger.

Ihr Dr. Lutz Werner

– Vorstand Hi-Tech Media AG –

www.anleger-beteiligungen.de

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Kriterien und Ziele der nachhaltigen Geldanlage

Sicherheit und Rendite sind natürlich bei jeder Geldanlage von entscheidender Bedeutung. Aber reicht das? Helfen nicht weitere, spezifizierte Kriterien dem Anleger bei der Wahl des für ihn richtigen Investments? Dazu äußert sich der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Nachhaltige Geldanlagen sind in Deutschland zunehmend gefragt. Das geht aus einem Bericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hervor. Aber was ist damit gemeint und was soll damit erreicht werden?

Kriterien der Nachhaltigkeit:
Bei nachhaltiger Geldanlage werden verstärkt die sog. ESG-Kriterien in die Finanzanalyse einbezogen. Dabei steht E für Environment, S für Social und G für Good Governance. Es handelt sich um ein weitgehend normiertes Verfahren, bei dem das Unternehmen bestimmte Kriterien erfüllen muss, um als nachhaltig z. B. im Sinne des Dow Jones Sustainability Index zu gelten.

Der Anleger kann bei seinem Investment auch z. B. den „Best-in-Class“-Ansatz wählen. Der besagt in jene Unternehmen in einer Branche zu investieren, die die größten Fortschritte im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftsweise erzielt haben.

Weiter kann der Anleger bei der Wahl eines für ihn geeigneten Investments aber auch mit Ausschlusskriterien arbeiten. Dabei schließt der Anleger die Unternehmen aus seinen Anlagemöglichkeiten aus, die typische Ausschlusskriterien wie Waffenhandel, Spekulation mit Nahrungsmitteln, Atomkraft, Kinderarbeit, Glücksspiel oder ähnliches erfüllt.

Wie stark ein Anleger diese Kriterien der Nachhaltigkeit berücksichtigt ist seine persönliche Entscheidung.

Ziele der Nachhaltigkeit
Bei der Wahl einer nachhaltigen Geldanlage bzw. eines sog. ethischen Investments geht es vorrangig um zwei Anlageziele:

1. Bei einem ethischen Investment nach den ESG-Kriterien stand ursprünglich das gute Gewissen im Vordergrund. Dies in der Absicht, umwelt- und sozialverträglich auch bei der Geldanlage vorzugehen.
2. Neuerdings bezweckt eine ethische, nachhaltige Geldanlage auch Risiken zu minimieren bzw. früher zu entdecken. Die Nachhaltigkeitskriterien dienen dabei als Frühwarnsystem. Handelt eine Unternehmensführung nicht nach den gültigen Umwelt- und Sozialstandards, kann das im erheblichen Maße auch sein Ansehen und seine Bewertung an den Märkten gefährden. Beispiele dafür hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Aktienkurse dieser Unternehmen sind dramatisch eingebrochen bis hin zur Insolvenz.
So ist die Nachhaltigkeit auch bei der Geldanlage (Anleger-Beteiligungen.de) ein zunehmend wichtiges Kriterium im Sinne der Auswahl eines ethischen Investments mit Risikominimierung.
Ihr Dr. Lutz Werner

-Vorstand Hi-Tech Media AG –

www.investoren-brief.com
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Das Dilemma des Anlegers bei Niedrigzins

Die Anleger machen derzeit einen Bogen um die Börse und ziehen ihr Geld auch aus Fonds ab. Stattdessen horten sie ihr Geld lieber auf Spar-, Giro- und Geldkonten oder in bar. Das sind mittlerweile nach Auskunft der Bundesbank insgesamt 2 Billionen €, so erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER

Dies ist Ausdruck des Anlagenotstandes sowie der starken Verunsicherung der Anleger. Die Bundesbank sieht für diese Verunsicherung zwei Gründe: Inflation und Finanzkrise.

Eherne Regel für Anleger ist die sichere Anlage mit Schutz vor Verlusten. So sei das Geld auf Spar- und Geldkonten vermeintlich sicher. Bei Niedrigzinsen unter 1 % und einer Inflationsrate von 2 % mit eher steigender Tendenz ist das aber nach Meinung der Experten ein gefährlicher Trugschluss. Nach 10 Jahren ist ein Geldverlust von mindestens 25 % eingetreten.

Für Anleger muss in dieser Niedrigzinsphase gelten: Nach Inflation, Steuern und Gebühren ist eine Bruttorendite von 4 % notwendig, um das Kapital zumindest zu erhalten. Eine Rendite unter 4 % führt unausweichlich mittel- und langfristig zum Vermögensverlust.

4 % Rendite ist in der derzeitigen Situation eine echte Herausforderung, selbst für professionelle Investoren wie z. B. Versicherungen.

Früher konnte eine höhere Rendite bei Zinspapieren mit einer längeren Laufzeit erreicht werden. Aber auch diese Zeiten sind vorbei. So ist eine Rendite von über 4 % z. B. bei Unternehmensanleihen nur mit Abstrichen bei der Bonität zu erzielen. Die Flucht aus Staatsanleihen hat zu einer hohen Nachfrage nach Unternehmensanleihen bonitätsstarker Firmen geführt und die Renditen teilweise erheblich gedrückt. So ist die durchschnittliche Rendite von Unternehmensanleihen aus den Euro-Kernländern mit einem Investment-Grade-Rating in den letzten zwei Jahren von 4 auf 2 % gesunken.

Aber für den privaten Anleger gibt es nach sorgfältiger Qualitäts- und Bonitätsprüfung im Bereich von Doppel BB- immer noch gute Anlagemöglichkeiten: Institutionelle und Großanleger meiden aus unterschiedlichen Gründen diesen Bereich. Hier gibt es für den privaten Anleger eine Niesche, die er bei dem Dilemma Niedrigzins nutzen kann. (anleger-beteiligungen.de)

Das Anlageziel muss in dieser schwierigen Niedrigzins-/Inflationsphase sein, das Vermögen mindestens zu erhalten.

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Immobilienwirtschaft: Finanzkrise, Energiewende, Demografie

Unsicherheiten der Investoren mangels politischer Rahmenbedingungen

Das konjunkturelle Umfeld ist von Unsicherheiten geprägt: Staatsschuldenkrise, Bankenkrise, Inflationsgefahren. Aber die Stimmung in der Immobilienbranche ist gut und die Erwartungen sind hoch. Die Experten gehen von einer weiter guten Verfassung des Immobilienmarktes aus, insbesondere des deutschen Marktes durch starkes Interesse deutscher und ausländischer Investoren. Das erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech-Media AG.

Dabei prägen drei Themen nicht nur allgemein unser gesellschaftliches Leben, sondern in besonderem Maße auch die Immobilienwirtschaft: Finanzkrise, Energiewende und Demografie. Diese Themen sind gerade für diese Branche eine besondere Herausforderung und bedeuten maßgebliche Veränderungen:

1. Finanzkrise: Nach Auffassung der Spitzenverbände muss die Finanz- und Steuerpolitik stärker mit den Bedürfnissen der Immobilienwirtschaft verzahnt werden, auf sie Rücksicht nehmen und Planungs- sowie Investitionssicherheit gewährleisten. Vor allem Basel III und Solvency II schaffen für die Immobilienfinanzierung durch Banken und Versicherungen Ungewissheiten, die die Branche belasten. Deutschland hat gerade im Immobiliensektor eine hohe Finanzierungskultur, geprägt durch langfristige, grundpfandrechtlich besicherte Kredite, die im Interesse der Anleger nicht gefährdet werden darf
2. Energiewende: Erheblichen Anpassungsbedarf sieht die Immobilienbranche durch die Energiewende und das daraus folgende Energiekonzept der Bundesregierung auf sich zukommen: Die energetischen Verschärfungen im Neubau und bei der Sanierung des Bestandes bedingen steigende Investitionskosten und treiben die Preise für Häuser, Wohnungen und Mieten. Aber es gilt: Nur energieeffiziente Gebäude werden auf dem Markt als werthaltig eingestuft. Allerdings vermissen die bauwirtschaftlichen Verbände und Investoren gerade und besonders hier verlässliche und ausgewogene politische Rahmenbedingungen.
3. Demografie: Wohnen im Alter ist ein zentrales Zukunftsthema der Immobilienwirtschaft. Ein hoher Bedarf altersgerechter Wohnungen wird in den nächsten Jahren auf uns zukommen. Darauf muss die Politik reagieren und die Immobilienbranche sich einrichten.

Angesichts dieser Chancen und Herausforderungen, verbunden mit hohen Kosten, sind für den Anleger und Investor verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine solide Finanzierung (z.B. über die Dr. Werner Financial Service AG) von besonderer Bedeutung.

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