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Immobilien-Investment : Finanzierung, Förderung und steuerliche Anreize

Die Immobilienwirtschaft in Deutschland befindet sich im Aufschwung. Dies nicht trotz sondern wegen der anhaltenden Finanzkrise in Europa. Der Investor und Anleger sucht den sicheren Hafen in einem allgemein unsicheren Finanz- und Konjunkturumfeld. Da fällt sein Blick automatisch auf Sachwerte und eine Anlage in Immobilien. Das erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER (info@hi-tech-media.de), Vorstand und Inhaber der Hi-Tech Media AG.

Diese Einschätzung wird bestätigt durch den gerade vom Bundesbauminister vorgelegten und vom Bundeskabinett abgesegneten „Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft“. Die Zahlen signalisieren eine Wende am Wohnungsbau in Deutschland mit einer Steigerung der Wohnungsbauaktivitäten.

Gleichzeitig zeigt der Bericht aber erstens auch die Probleme der Immobilienwirtschaft auf und die Bundesregierung deutet zweitens an, wie sie sich eine zukünftige Förderung und steuerliche Anreize der Wohnungswirtschaft vorstellt.

  1. Die Immobilienfinanzierung für Projektierer hat sich verschlechtert:
    Für Projektierer treten zunehmend Schwierigkeiten auf, Finanzierung für größere und risikoreichere Projekte zu erhalten oder Wohnimmobilien weiter zu verkaufen. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass die Bankenregulierung durch Basel III auch beschränkende Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft und die Immobilienwirtschaft im Ganzen hat. Dennoch ist trotz der Finanzkrise der Immobilienmarkt in Deutschland robust bei steigenden Preisen für Immobilien und Mieten. Auf die Preise wirken sich besonders die steigenden Energiekosten sowie die steigenden ökologischen und energiesparenden Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) aus.
  2. Die energetische Sanierung des Bestandes und des Wohnungsbaus stecken wegen der Passivität der Bundesregierung in einer Krise:
    Mir herber Kritik begleitet die Immobilienwirtschaft die Passivität der Bundesregierung im Bereich Gebäudesanierung. Für ein Gesetz zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung fehlt der Regierungskoalition zwar die Mehrheit im Bundesrat, das rechtfertigt ihre Agonie seit zwei Jahren aber nicht. Den Stillstand gedenkt der Bundesbauminister durch eine verstärkte Förderung mit Zuschüssen über die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu beheben.

Den immer noch auf niedrigstem Stand befindlichen Wohnungsbau will der aus Bayern kommende Bundesbauminister nach Vorschlägen aus der CSU (sind dort etwa Wahlen?) durch die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung von Wohnimmobilien neu beleben.

Die Steuer- und Förderankündigungen der Bundesregierung mögen gut klingen, allein mir fehlt der Glaube, dass die Regierungskoalition angesichts der auslaufenden Amtsperiode noch die nötige Kraft aufbringt.

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