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Abbau öffentlicher Schulden = Verluste bei privaten Vermögen

Werthaltige Kapitalanlage der Anleger und Investoren

Bedrohung der Geldwertstabilität durch Staatsschuldenkrise

Die europäische Finanzkrise bedroht die Weltwirtschaft, nationale Volkswirtschaften, aber auch die Sparguthaben der privaten Anleger. Dies erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. Lutz WERNER, Vorstand und Inhaber der Hi-Tech-Media AG. Die Politiker in Europa werden international gedrängt, schnell und wirkungsvoll Lösungen zu finden. Inzwischen hat die Europäische Zentralbank das Heft in die Hand genommen.

Die Bedrohung geht aus von der hohen Staatsverschuldung. Nach Expertenmeinung liegt die kritische Grenze der Staatsverschuldung bei 90 % des Bruttoinlandsproduktes. Nach dem „World Economic Outlook“ des Internationalen Währungsfonds haben von den entwickelten Volkswirtschaften elf Staaten diese kritische Grenze überschritten, davon sind die Hälfte europäische Staaten, neben z. B. USA und Japan.

Der Schuldenberg muss im Interesse der Weltwirtschaft, jedes einzelnen Landes und auch der Anleger und Investoren abgebaut werden. Wie kann das geschehen?

Als Lösungen bieten sich dazu theoretisch verschiedene Möglichkeiten an:

1. Wachstum: Stark wachsendes BIP reduziert automatisch den Verschuldungsgrad. Es wäre die galanteste Lösung. Allerdings wirkt eine hohe Staatsverschuldung wachstumshemmend, sodass diese Lösung nicht wirklich realistisch ist.
2. Sparen: Wirksam wären Ausgabenkürzungen sowie Steuererhöhungen. Das sind aber überaus unpopuläre Maßnahmen in einer Demokratie. Andere Optionen sind begehrter.
3. Staatspleite: Das ist das drastischste Instrument zum Schuldenabbau und nur eine Notlösung, denn es tangiert direkt die gesamte Volkswirtschaft in unkalkulierbaren Ausmaßen. Außerdem ist der Staat dann auf Jahre nicht mehr kreditwürdig.
4. Inflationsschub: Nominal blieben die Staatsschulden bei einer Inflation im hohen zweistelligen Bereich zwar bestehen. Die Maßnahme führt aber zu einem kräftigen Kaufkraft-, Sparguthabenverlust und Vertrauensverlust.
5. Finanzrepression: Seit vielen Jahren von mehreren Staaten in Gebrauch und vielfältig sowie erfolgreich genutzt, ist dies eine subtile Form der mittelfristigen Schuldenreduktion. Sie besteht aus mehreren Maßnahmen vorrangig in niedrigen Zinsen und hohen Inflationsraten. Dies wird gesteuert z. B. durch Anleihenkaufprogramme und Niedrigzinsen seitens der Zentralbank. Seit der Finanzmarktkrise sind in verschiedenen Ländern eine Reihe von subtilen Maßnahmen auch z. B. der Finanzmarktregulierungen zu beobachten, die die Finanzrepression zum Staatsschuldenabbau schleichend nutzen.

Wie können sich aber die Anleger und Investoren gegen die negativen Auswirkungen der Finanzrepression schützen?

Die Anleger suchen verständlicherweise vorrangig sichere Anlagen. Aber gerade diese haben eine niedrige Nominalrendite und führen zwangsläufig zu Real- und Kaufkraftverlusten. Was sind die Alternativen? Höher verzinsliche Pfandbriefe, Unternehmensanleihen, reale Werte wie Aktien und Immobilien, Anleger-Beteiligungen.de und Investoren-Briefe.de.

So ist es Aufgabe des Anlegers, sich mit wohl überlegter Anlageentscheidung vor der Finanzrepression der nächsten Jahre zu schützen.

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