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Immobilienwirtschaft: Finanzkrise, Energiewende, Demografie

Unsicherheiten der Investoren mangels politischer Rahmenbedingungen

Das konjunkturelle Umfeld ist von Unsicherheiten geprägt: Staatsschuldenkrise, Bankenkrise, Inflationsgefahren. Aber die Stimmung in der Immobilienbranche ist gut und die Erwartungen sind hoch. Die Experten gehen von einer weiter guten Verfassung des Immobilienmarktes aus, insbesondere des deutschen Marktes durch starkes Interesse deutscher und ausländischer Investoren. Das erläutert der Wirtschaftsjurist Dr. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech-Media AG.

Dabei prägen drei Themen nicht nur allgemein unser gesellschaftliches Leben, sondern in besonderem Maße auch die Immobilienwirtschaft: Finanzkrise, Energiewende und Demografie. Diese Themen sind gerade für diese Branche eine besondere Herausforderung und bedeuten maßgebliche Veränderungen:

1. Finanzkrise: Nach Auffassung der Spitzenverbände muss die Finanz- und Steuerpolitik stärker mit den Bedürfnissen der Immobilienwirtschaft verzahnt werden, auf sie Rücksicht nehmen und Planungs- sowie Investitionssicherheit gewährleisten. Vor allem Basel III und Solvency II schaffen für die Immobilienfinanzierung durch Banken und Versicherungen Ungewissheiten, die die Branche belasten. Deutschland hat gerade im Immobiliensektor eine hohe Finanzierungskultur, geprägt durch langfristige, grundpfandrechtlich besicherte Kredite, die im Interesse der Anleger nicht gefährdet werden darf
2. Energiewende: Erheblichen Anpassungsbedarf sieht die Immobilienbranche durch die Energiewende und das daraus folgende Energiekonzept der Bundesregierung auf sich zukommen: Die energetischen Verschärfungen im Neubau und bei der Sanierung des Bestandes bedingen steigende Investitionskosten und treiben die Preise für Häuser, Wohnungen und Mieten. Aber es gilt: Nur energieeffiziente Gebäude werden auf dem Markt als werthaltig eingestuft. Allerdings vermissen die bauwirtschaftlichen Verbände und Investoren gerade und besonders hier verlässliche und ausgewogene politische Rahmenbedingungen.
3. Demografie: Wohnen im Alter ist ein zentrales Zukunftsthema der Immobilienwirtschaft. Ein hoher Bedarf altersgerechter Wohnungen wird in den nächsten Jahren auf uns zukommen. Darauf muss die Politik reagieren und die Immobilienbranche sich einrichten.

Angesichts dieser Chancen und Herausforderungen, verbunden mit hohen Kosten, sind für den Anleger und Investor verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine solide Finanzierung (z.B. über die Dr. Werner Financial Service AG) von besonderer Bedeutung.

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