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Kriterien und Ziele der nachhaltigen Geldanlage

Sicherheit und Rendite sind natürlich bei jeder Geldanlage von entscheidender Bedeutung. Aber reicht das? Helfen nicht weitere, spezifizierte Kriterien dem Anleger bei der Wahl des für ihn richtigen Investments? Dazu äußert sich der Wirtschaftsjurist Dr. jur. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Nachhaltige Geldanlagen sind in Deutschland zunehmend gefragt. Das geht aus einem Bericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hervor. Aber was ist damit gemeint und was soll damit erreicht werden?

Kriterien der Nachhaltigkeit:
Bei nachhaltiger Geldanlage werden verstärkt die sog. ESG-Kriterien in die Finanzanalyse einbezogen. Dabei steht E für Environment, S für Social und G für Good Governance. Es handelt sich um ein weitgehend normiertes Verfahren, bei dem das Unternehmen bestimmte Kriterien erfüllen muss, um als nachhaltig z. B. im Sinne des Dow Jones Sustainability Index zu gelten.

Der Anleger kann bei seinem Investment auch z. B. den „Best-in-Class“-Ansatz wählen. Der besagt in jene Unternehmen in einer Branche zu investieren, die die größten Fortschritte im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftsweise erzielt haben.

Weiter kann der Anleger bei der Wahl eines für ihn geeigneten Investments aber auch mit Ausschlusskriterien arbeiten. Dabei schließt der Anleger die Unternehmen aus seinen Anlagemöglichkeiten aus, die typische Ausschlusskriterien wie Waffenhandel, Spekulation mit Nahrungsmitteln, Atomkraft, Kinderarbeit, Glücksspiel oder ähnliches erfüllt.

Wie stark ein Anleger diese Kriterien der Nachhaltigkeit berücksichtigt ist seine persönliche Entscheidung.

Ziele der Nachhaltigkeit
Bei der Wahl einer nachhaltigen Geldanlage bzw. eines sog. ethischen Investments geht es vorrangig um zwei Anlageziele:

1. Bei einem ethischen Investment nach den ESG-Kriterien stand ursprünglich das gute Gewissen im Vordergrund. Dies in der Absicht, umwelt- und sozialverträglich auch bei der Geldanlage vorzugehen.
2. Neuerdings bezweckt eine ethische, nachhaltige Geldanlage auch Risiken zu minimieren bzw. früher zu entdecken. Die Nachhaltigkeitskriterien dienen dabei als Frühwarnsystem. Handelt eine Unternehmensführung nicht nach den gültigen Umwelt- und Sozialstandards, kann das im erheblichen Maße auch sein Ansehen und seine Bewertung an den Märkten gefährden. Beispiele dafür hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Aktienkurse dieser Unternehmen sind dramatisch eingebrochen bis hin zur Insolvenz.
So ist die Nachhaltigkeit auch bei der Geldanlage (Anleger-Beteiligungen.de) ein zunehmend wichtiges Kriterium im Sinne der Auswahl eines ethischen Investments mit Risikominimierung.
Ihr Dr. Lutz Werner

-Vorstand Hi-Tech Media AG –

www.investoren-brief.com
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