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Anlegerbilanz 2012 – Ausblick 2013

Der Dezember ist der Monat, in dem Bilanz gezogen wird. 2012 war allen Unkenrufen und Krisen zum Trotz ein gutes Jahr. Dies erläutert Dr. Lutz WERNER, Vorstand Hi-Tech Media AG:

  • Die Aktienmärkte sind im Plus, der DAX stieg sogar um über 20 %.
  • Auch Anleihen erreichten gute Erträge durch Wertsteigerungen. Das gilt sowohl für Unternehmens- wie Staatsanleihen.

Diese durchweg positive Entwicklung wurde so nicht voraus gesagt. Der Anleger brauchte dafür in 2012 starke Nerven. Auch 2013 kündigt sich eher mit einem Krisenszenario an:

  • Weltweite Konjunkturgefahren, besonders in Europa und USA,
  • Überschuldungsprobleme vieler Staaten auf mehreren Kontinenten,
  • Niedrigzinspolitik der Notenbanken, die die Renditen drücken.

Aber ist der Anleger und Investor durch die Finanzkrisen, Bankenkrisen, Staatsschuldenkrisen, Eurokrisen nicht abgehärtet?!

Mit einem Problem müssen aber Anleger und Großinvestoren mit Sicherheit in 2013 leben: Niedrige Zinsen und Inflationsgefahren (zur sog. Finanziellen Repression hatte ich mich mehrfach geäußert).

Wie sehen nun die Pläne der Großinvestoren, beispielhaft für Kleinanleger, für 2013 aus. Eine Umfrage unter europäischen institutionellen Investoren ergab:

  • jeder fünfte will seine Staatsanleihen-Quote senken,
  • die gleiche Zahl will ihre Aktien, Unternehmensanleihen und insbesondere Sachwerte aufstocken.

Anleger und Investoren kämpfen auch in 2013 besonders mit den Konsequenzen aus der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken zur Stabilisierung der Konjunktur, des Bankensystems und der Schuldenstaaten. Das führt zu Druck auf erstklassige Staatsanleihen und Realzins-Verluste, hat aber auch in 2012 zu entsprechenden Kursgewinnen geführt. In 2013 ist deshalb das Ertragspotenzial als Summe aus Zinsen und Kursgewinnen eher begrenzt. Die Renditen von sicheren Staatsanleihen sind weiter auf historischem Tiefstand und real besonders unattraktiv: Kapitalverlust vorprogrammiert. Auch der Zinsvorsprung von bonitätsstarken Unternehmensanleihen ist stark geschrumpft. Euro-Unternehmensanleihen mit gutem Rating rentieren lediglich mit 1,9 %, mit schlechtem Rating durchschnittlich 5,7 %.

So ist das Umfrage-Ergebnis verständlich: Jeder dritte Großinvestor will seine Bestände an Unternehmensbonds aufstocken! Näheres sie auch Anleger-Beteiligungen.de und Investoren-Brief. com

Vorläufige Anlagebilanz 2012
Wertentwicklung in Prozent (Quelle: Handelsblatt)

2007 – 2011 p.a.

seit Beginn 2012

Euro-Unternehmensanleihen High Yield +4,6 % +23,9 %
Deutsche Aktien (Dax 30) -1,5 % +20,9 %
Schwellenländer-Staatsanleihen +7,7 % +17,1 %
US-Aktien (S&P 500) +0,1 % +15,1 %
Internationale Aktien (MSCI World) -1,4% +13,6 %
Schwellenländer-Aktien (MSCI Em. Markets) +3,0 % +11,8 %
Euro-Unternehmensanleihen Investment-Grade +4,6 % +11,6 %
Gold +20,3 % +9,4 %
Deutsche Staatsanleihen +5,9 % +4,3 %
Internationale Staatsanleihen +7,4 % +3,1 %
Brent-Öl +12,9 % +2,0 %
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