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Jahresausblick 2013 für Anleger und Investoren

Der Ausblick des Anlegers in das Jahr 2013 ist nach Auffassung des Vorstands der www.hi-tech-media.de immer noch geprägt von der europäischen Staatsschuldenkrise. „Aber ich bin optimistisch. Ich erwarte zwar nicht Grundlegendes von der Politik in Europa, keine wirklich durchgreifende Finanz-, Haushalts- und EU-Reform, aber die Europäische Zentralbank wird es schon richten.“ Als Ergebnis wird die Staatsschuldenkrise weiter abklingen und der Euro stabil bleiben. Dies ist allerdings mit den Nachteilen einer finanziellen Repression verbunden: Niedrigste Zinsen bei mittelfristig steigender Inflation.

Was bedeutet diese Prognose nun konkret? Das erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber von www.Anleger-Beteiligungen.de und des wöchentlich erscheinenden www.Investoren-Brief.com.

Nach dem Abflauen der Staatsschuldenkrise entfällt ein wichtiger Hemmschuh für die Konjunktur in Europa. Die niedrigen EZB-Leitzinsen von praktisch 0% ebnen den Weg dann im zweiten Halbjahr für einen Wirtschaftsaufschwung in den Euro-Kernländern und besonders in Deutschland. Insgesamt erwarte ich für den Euroraum in 2013 eine Stagnation, dass bedeutet ein leichtes Minus in den Peripherie– und  leichtes Plus in den Kernländern. Das positive Ergebnis des Exportlandes Deutschland wird auch getragen durch neues Wachstum in den Schwellenländern (China 7%, Brasilien 4%) und weitere Erholung in den USA.

Das Wort des Jahres für den Anleger ist „Anlagenotstand“ als Ergebnis der finanziellen Repression. Es bleibt für den Anleger weiter eine große Herausforderung eine Rendite von mindestens 4% zu erzielen, um nach Abzug von Gebühren, Steuern und Inflation keinen realen Wertverlust zu erleiden.

Deshalb erwarte ich in 2013 weiter eine Untergewichtung von Staatsanleihen und eine Übergewichtung von Sachwerten wie Immobilen, Aktien und Unternehmensanleihen. Mit Unternehmensanleihen und Unternehmensbeteiligungen unterschiedlichster Art sind noch auskömmliche bzw. attraktive Renditen zu erzielen. Bei zunehmend stabiler Konjunktur und niedrigen Zinsen sehe ich einen Rückgang der Ausfallraten unter 2%. Anlagen in Rohstoffe und Gold erscheinen auch in 2013 attraktiv. Für steigende Rohstoffpreise spricht zwar die anziehende Konjunktur, für Gold die wachsenden Inflationssorgen bei 0% Zinsen, aber dies bleibt spekulativ, ebenso wie Fremdwährungs- Anlagen.

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