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Umfrage offenbart verunsicherte Anleger und Investoren

the bankIn einer groß angelegten internationalen Investorenumfrage des Marktforschungsinstituts GfK, durchgeführt in Deutschland und in acht weiteren europäischen Ländern sowie USA, wurden die Anleger nach ihrem Anlageverhalten, ihrer Vermögenslage und ihren Erwartungen befragt. Die Ergebnisse sind, gerade auch im internationalen Vergleich, äußerst interessant und aufschlussreich berichtet der Wirtschafts- und Finanzexperte Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Investoren-Brief.com und des Internetportals Anleger-Beteiligungen.de.

Noch nie waren die Deutschen in Gelddingen so verunsichert wie derzeit. Die Studie spricht von einer Schockstarre. Die größte internationale Umfrage unter Anlegern und Investoren offenbart: Die deutschen Anleger sind getrieben von Inflations- und Verlustängsten sowie dem Wunsch Steuern zu sparen. Das Resultat: Die deutschen Anleger sind vermögenstechnisch einseitig aufgestellt.

Der Anteil der Aktien- und Fondbesitzer ist mit 8 % verschwindend gering, so gering wie in keinem anderen in die Umfrage einbezogenen Land.

Knapp 80 % des nicht unbeträchtlichen Geldvermögens der Deutschen liegt in Sparbüchern und Lebensversicherungen oder ist auf Fest- und Termingeldkonten gebunkert. Dies sei Ausdruck der deutschen Verunsicherung und gerade in einer Niedrigzinsphase eher problematisch.

Ganz oben in der Beliebtheitsskala rangieren weiter Eigenheim, betriebliche Altersvorsorge und Gold.

Das sind alles Anlage- bzw. Sparformen, die entweder Schutz vor Verlusten suggerieren oder Steuervorteil bei Erträgen und Wertzuwächsen versprechen.

Gleichzeitig offenbart die Umfrage ein tiefes Misstrauen der Anleger gegen Finanzinstitutionen. Das erstreckt sich auch auf die Bundesbank und die Europäische Zentralbank, denen nicht zugetraut wird in den nächsten Jahren die Geldwertstabilität zu sichern. Das Misstrauen bezieht auch die Bundesregierung, Rentenbürokratie sowie Banken und Versicherungen mit ein und führt zu der oben schon angesprochenen Schockstarre.

Der Anleger spürt, dass die eins bewährten Spar- und Anlageformen nicht mehr richtig funktionieren, zu Alternativen fehlt ihm Wissen und Mut. So ist die Gefühlswelt des deutschen Anlegers geprägt von den Finanzkrisen, Inflationsängsten und nachwirkenden schlechten Erfahrungen an den Aktienmärkten (Neuer Markt und Internetblase des Jahres 2000).

Ergebnis der Investorenumfrage: Dem deutschen Anleger erscheinen derzeit Investitionen ins Eigenheim und in Bildung allein attraktiv.

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