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Finanzstudien belegen ein Ende des Rohstoffzyklus

Anleger und Investoren konnten über 15 Jahre steigende Rohstoffpreise erleben. Nun signalisieren aktuelle Zahlen und fundamentale Daten ein Ende des Superzyklus der Rohstoffe erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de sowie des www.Investoren-Brief.de.  An den Finanzmärkten diskutieren die Experten, ob diese Entwicklung nur kurzfristiger Natur ist oder tatsächlich der Anfang vom Ende überproportional steigender Rogstoffpreise.  Mehrere Studien haben die Situation intensiv und über Jahrzehnte analysiert, unter anderem auch eine Studie der Vereinten Nationen.

Der aktuelle Superzyklus der Rohstoffpreise begann 1998 nach der Asien-Krise und mit der Nachfrageexplosion der Schwellenländer wie insbesondere China. Das rasante Wirtschaftswachstum im bevölkerungsreichsten Land der Erde und die zweistelligen Wachstumsraten der Industrieproduktion als Werkbank der Welt waren maßgeblich verantwortlich für diese Rohstoffhausse über 15 Jahre.

Der Nachfrageüberhang über viele Jahre ließ die Rohstoffpreise teilweise explodieren: Kupfer z. B. von 1.300 $ auf über 10.000 $ in 2011. Die Rohstoffunternehmen erzielten hohe Margen und investierten stark in neue Vorkommen und in den Ausbau ihrer Kapazitäten.

Die aktuell schwache Weltkonjunktur und die Schwächephase der Schwellenländer sowie der chinesischen Wirtschaft hat aber seit dem letzten Jahr das Ende der deutlich gestiegenen Rohstoffpreise eingeläutet. So sank nicht nur der Rohstoffpreisindex in letzter Zeit. Auch die Gewinne der europäischen Rohstoffunternehmen sind seit 2011 um über 40 % zurückgegangen.

Die sinkenden Rohstoffpreise haben im Wesentlichen drei Gründe:

  • neu enddeckte Vorkommen und ausgebaute Kapazitäten,
  • neue Technologien wie z. B. Fracking sowie
  • Nachfragerückgang wegen schwacher Weltkonjunktur.

Die Studien über die Preisentwicklung von 30 Rohstoffen über die vergangenen 160 Jahre signalisieren drei große Rohstoffzyklen im letzten Jahrhundert:

  • von 1890 bis 1930 durch die Industrialisierung,
  • von 1930 bis 1990 durch weltweites Nachfragewachstum,
  • und von 1998 bis 2012 durch Nachfrageexplosion der Schwellenländer.

Der langfristige Trend steigender Rohstoffpreise sei allerdings nach Expertenmeinung ungebrochen.

Anleger und Investoren sollten aber bei ihren kurz- und mittelfristigen Anlageentscheidungen bedenken, dass die Studien klar belegen: Der Boom steigender Rohstoffpreise ist erst einmal vorbei! Anlagealternativen zeigt das Finanzportal www.Anleger-Beteiligungen.de und der www.Investoren-Brief.de auf.

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