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Ende der Rezession – Wirtschaftsaufschwung in Europa

Der Präsident der Europäischen Kommission, Barroso, die Europäische Zentralbank und die FAZ verkünden unisono das Ende der Rezession in der Europäischen Union und einen gemäßigten Wirtschaftsaufschwung. Damit wird die Überwindung der schweren Finanz-, Konjunktur-, Banken- und Staatschuldenkrise eingeläutet.

Woran nun ist die Wirtschaftserholung in Europa zu erkennen? Das erläutert der Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des www.Investoren-Brief.de, Dr. Lutz WERNER:

  • Die Zinsunterschiede zwischen den Eurostaaten werden geringer,
  • die Industrieproduktion steigt,
  • das Vertrauen der Märkte kehrt zurück,
  • der Einkaufsmanagerindex dreht in den positiven Bereich,
  • die Auslandnachfrage zieht langsam an,
  • der Euro zeigt deutliche Stärken,
  • an den Aktien- und Finanzmärkten geht es aufwärts,
  • die Geschäftsaufsichten der Unternehmen steigen,
  • das Verbrauchervertrauen entwickelt sich positiv.

Noch vor einem Jahr haben Finanzgurus in den Medien, Talkshows usw. bei jeder Gelegenheit den Untergang der Europäischen Union, den Zerfall der Währungsunion, den Absturz des Euro, den Austritt Griechenlands aus der EU usw. herauf beschworen. Nichts davon hat sich bewahrheitet.

Heute gibt es positive Entwicklungen, die Europäische Union befindet sich auf dem richtigen Weg, es gibt Grund zur Zuversicht, die Krisenländer machen Fortschritte. Aber die Politik darf nicht nachlassen, weder national noch europaweit.

Wir müssen bedenken, dass die Krise nicht konjunkturell sondern strukturell begründet war. An den Strukturverbesserungen ist deshalb weiter intensiv zu arbeiten: Haushaltskonsolidierung, Schuldenabbau, Bankenaufsicht, Stärkung der europäischen Institutionen sind nur einige Stickworte.

Als überzeugter Europäer, der auch auf europäischer Ebene tätig war, möchte ich anmerken: Europa war nicht die Ursache der Probleme und  Krisen. Die Ursachen lagen in der maßlosen Verschuldung einzelner Mitgliedsstaaten und der überzogenen Geschäftsgier vieler Banker. Aber Europa kann und muss Teil der Bewältigung der Krisen (Staatsschulden- und Bankenkrise) sein. Ohne europäische Hilfe wäre Griechenland längst Insolvent und Banken abgestürzt.

Als wichtigste und drängendste Aufgaben der Europäischen Kommission nannte ihr Präsident: Aufbau einer effizienten Bankenaufsicht, Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit insbesondere unter den Jugendlichen und eine bessere Kreditversorgung der kleinen und mittleren Unternehmen. Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen.

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