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2014 – Jahr des Aufschwungs

Nach der Rezession in den südeuropäischen Krisenländern und der Stagnation im übrigen Europa in 2013 sind sich die Konjunkturforscher für 2014 im Wesentlichen  einig:  Deutschland, die Europäische Union und die Weltwirtschaft erwarten für 2014 eine deutliche  wirtschaftliche Erholung, erläutert  Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des www.Investoren-Brief.de.

Wesentlicher Grund sind die historisch niedrigen Zinsen durch die extrem expansive Geldpolitik der Zentralbanken.  Diese Zinspolitik hat in der Vergangenheit die schwächelnden Länder gestützt  und führt nun zu einem allgemeinen kräftigen Aufschwung.

Die deutsche Wirtschaftsentwicklung wird getragen von

  • weiter steigenden Konsumausgaben,
  • Wiedererstarken der deutschen Exporte durch verbesserte Weltkonjunktur und
  • anspringende Investitionen in Deutschland und Europa.

Die Folge ist ein Wirtschaftswachstum in Deutschland um 2 %. Die Risiken und Nebenwirkungen der megaexpansiven Geldpolitik werden konkret erst später sichtbar. Die deutsche Wirtschaft, die am meisten eingebunden ist in die Weltkonjunktur, wird profitieren von

  • einem Aufschwung in den USA, die sich ihrer privaten Schulden entledigt haben, die Lage auf den Arbeitsmarkt hat sich dort verbessert und die Konsumnachfrage erhöht sich,
  • verbesserter  Wirtschaftsentwicklung auch in China, der zweitgrößten Volkswirtschaft und wichtiger Absatzmarkt insbesondere für deutsche Investitionsgüter sowie
  • einem allgemeinen Wachstum auch in der EU, wo auch die Länder in der Peripherie in 2014 wieder zulegen, wenn auch bescheiden.

Während sich in Deutschland die Unternehmen in den vergangenen Jahren mit Investitionen zurückgehalten haben werden die Investitionen  in 2014 deutlich anspringen, bedingt durch

  • Nachholbedarf der Ausrüstungsinvestitionen,
  • genügend eigene Kapitalmittel der Unternehmen,
  • keine Kreditklemme am europäischen Finanzmarkt sowie
  • geringste Finanzierungskosten durch allseits niedrige Zinsen.

Auch in der Bauwirtschaft wird ein deutliches Anspringen der Konjunktur erwartet und zwar in allen Bereichen (Wohnungs-, Gewerbe- und Tiefbau), angetrieben von

  •  historisch niedrigen Finanzierungskosten,
  • Angst vor zukünftiger Inflation,
  • Altersvorsorge im Rahmen der demographischen Entwicklung sowie
  • der stabilen Einkommens- und Beschäftigungslage.

Die Fertigstellungen von Wohngebäuden mit rund 230.000 Einheiten werden allerdings gerade mal das Niveau erreichen, welches zur Bestandserhaltung notwendig ist.

Die Ökonomen erwarten in 2014 weiter einen deutlichen Anstieg der Beschäftigtenzahl um 230.000 und ein Plus bei Löhnen  und Gehältern von ca. 3 %, Tendenz weiter steigend in 2015.

Das bedeutet einen deutlichen Zuwachs an Kaufkraft zugunsten des privaten Konsums. Die niedrigen Zinsen, die das Sparen regelrecht vermiesen, werden zusätzlich den Konsum unterstützen. Außerdem ist die Krisenangst verschwunden. Das sollte in den nächsten Jahren den Konsum um 2 % steigen lassen und zu einer wichtigen Stütze der Konjunktur werden.

Insgesamt gute Aussichten für die deutsche Wirtschaft, auch wenn die Berufspessimisten natürlich auch weiter  dunkle Wolken am Konjunkturhimmel sehen.

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