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Kapitalanlage in Mietshäuser

Der private Kapitalanleger hat den Immobilienmarkt und hier insbesondere das Mietshaus wieder entdeckt. Die Voraussetzungen dafür sind allerdings auch so günstig wie lange nicht, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und www.Investoren-Brief.de:

  • Niedrige Renditen bei alternativen Anlagen,
  • günstige Finanzierungsbedingungen mit Rekord-Niedrigzinsen,
  • steigende Nachfrage nach Mietshäusern mit entsprechenden Preissteigerungen und
  • steigende Mieten, die eine auskömmliche  Rendite absichern.

Der deutsche Immobilienmarkt ist bei diesen optimalen Bedingungen entsprechend angesprungen und deutlich in Bewegung geraten:

  • Die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, die von den Käufern selbst genutzt werden, sind im letzten Jahr deutschlandweit um durchschnittlich 3,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
  • Die Preise für Mietshäuser sind noch stärker und zwar um 4,7% im Durchschnitt in Deutschland gestiegen.

Dementsprechend kann der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Pfandbriefbanken feststellen: „Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern ist ungebrochen hoch“.

Die Kapitalanlage in Zinshäuser, wie Immobilien mit mehreren Mietwohnungen auch genannt werden, ist wirklich attraktiv. Mietshäuser bringen ihrem Eigentümer im Vergleich zu anderen vermeintlich auch sicheren Anlagen gute Erträge.

Im Bundesdurchschnitt beträgt die Verzinsung von Mietshäusern 7%. Das ergab eine Untersuchung der Deutschen Bank Research. Dagegen lag die Rendite einer gebrauchten Eigentumswohnung nur bei 4,9%. Noch geringer ist die Rendite einer Neubauwohnung, nämlich nur 3,9%.

Diese Zahlen sprechen also eine eindeutige Sprache:  Wenn schon eine Immobilie als  Kapitalanlage, dann ein Mietshaus. Diese Ansicht vertritt auch Aengevelt, Chef des Maklerhauses Aengevelt Immobilien und gibt dafür auch gleich eine einleuchtende Begründung: „Auf dem Markt für Eigentumswohnungen stehen die Kapitalanleger immer im Wettbewerb mit Eigennutzern. Diese aber sind in aller Regel bereit, höhere Preise zu bezahlen, weil sie ganz anders kalkulieren.“ Dies führt in deutschen Großstädten zu durchschnittlichen Preisen für Eigentumswohnungen von 3.000 – 4.000 €. Bei diesen hohen Einstandspreisen müssen die Mieten schon besonders hoch sein, um eine auskömmliche Rendite zu erzielen. Eine Rendite von (nur) 4% bedeutet dabei immerhin einen Kaufpreis des 25-fachen jährlichen Mietertrages und eine Kaltmiete zwischen 12 und 13 € pro m².

Vorsicht sei allerdings geboten bei der Kalkulation der Mieteinnahmen. Diese würden von den privaten Kapitalanlegern häufig zu hoch eingeschätzt. Der örtliche Mietspiegel sollte unbedingt mit einbezogen werden einschließlich vergleichbare Referenzmieten aus dem unmittelbaren Umfeld.

Auch eine aktuelle Studie zu Wohnimmobilien als Kapitalanlage der International Real Estate Business School mahnt zur Vorsicht und rät zur besonderer Prüfung bei Top-Lagen. Die Studie verweist darauf, dass die Mietnachfrage vor allem in den einfacheren Lagen aktuell deutlich wächst. Dies gelte ebenso für kleinere deutsche Städte.

Als Resümee kann man  festhalten: Mietshäuser bieten auch für private Kapitalanleger interessante und relativ sicherere Investments mit vergleichbar guten Renditen.

Durchschnittliche Mietrenditen deutscher Wohnimmobilien in Prozent

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