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Archive for April, 2014

Bundesminister mit Wirtschaftsdelegation in China

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie und eine über 50-köpfige Wirtschaftsdelegationen sind vom 21. – 24. April 2014 in China. Die Handelsbeziehungen, der Reformprozess in China sowie die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung des Landes bilden die Schwerpunkte der Reise, erläutert Dr. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG und erfahrener China-Experte.

Am 22. April wird Bundesminister Gabriel in Peking mit Vertretern der chinesischen Regierung zusammen treffen darunter auch mit Ministerpräsident LI, Handelsminister GAO und Wissenschaftsminister WAN. Bei den Gesprächen wird es vor allem um Reformschritte in Wirtschaft und Gesellschaft, um Fragen der internationalen Wirtschafts- und Handelspolitik, sowie um den Zugang zum chinesischen Markt und den Schutz geistigen Eigentums gehen.

In Peking wird ein Wirtschaftsforum zur Energieeffizienz eröffnet. Das Forum ist der Auftakt zu einer verstärkten wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Energieeffizienz, die mit dem chinesischen Staatspräsidenten XI bei seinem Deutschlandbesuch vereinbart wurde. Es soll deutschen und chinesischen Unternehmen neue Kooperationsmöglichkeiten bei der Energieeffizienz in Industrie und Gebäuden eröffnen.

Am 23. April wird Bundesminister Gabriel gemeinsam mit Vertretern der deutschen Automobilindustrie die Messe „Auto China 2014“ besuchen. Die Messe widmet sich auch der Entwicklung der Elektromobilität und ist für den Exportstarken deutschen Automobilsektor von hoher Bedeutung.

In Shanghai werden sich der Minister und die Delegation über die geplanten Reformschritte in der Pilot-Freihandelszone Shanghai informieren. Bundesminister Gabriel wird ferner mit Vertretern der deutschen Auslandshandelskammer in China zusammentreffen.

Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen entwickelten sich in den vergangenen Jahren mit großer Dynamik. China ist heute Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner in der Region und zweitwichtigste Exportdestination außerhalb Europas nach den USA. Deutschland ist mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner. Nach Schätzungen sind derzeit mehr als 2.500 deutsche Unternehmen in China tätig und haben mittlerweile fast 39 Mrd. € in China investiert.

Chinesische Unternehmer entwickeln ihrerseits große Aktivitäten auf dem deutschen Markt mit Investitionen, Beteiligungen und Kooperationen. Chinesische und deutsche Unternehmer sind teilweise ideale Partner und können sich gut ergänzen bei Fragen der Technologie, Produktion und Markteroberung. Dabei ist die Hi-Tech Media AG – www.hi-tech-media.de – mit der langjährigen Erfahrung von Dr. Lutz WERNER und der ehemaligen China-Diplomatin Li LI behilflich.

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Europäische und Weltwirtschaft im Aufschwung

Es ist Hochzeit der Wirtschaftsprognosen: IWF, EZB, OECD, deutsche Wirtschaftsinstitute und die Bundesregierung. Alle haben Ihre Prognosen für den weiteren Verlauf des Jahres 2014 und 2015 abgegeben. Danach befinden sich die deutsche, die europäische und die Weltwirtschaft in einem moderaten und stabilen Aufschwung, erläutert Dr. Lutz WERNER, Vorstand der Hi-Tech Media AG und Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des www.Investoren-Brief.de

Die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland hat sich in den ersten Monaten des neuen Jahres verstärkt. Bereits im Jahresschlussquartal 2013 hatte sich die gesamtwirtschaftliche Leistung leicht beschleunigt und real um 0,4 % erhöht. Nach dem Jahreswechsel hat die Entwicklung an Dynamik gewonnen. Dazu trug der milde Winter bei, der vor allem die Bautätigkeit begünstigte. Aber auch unabhängig von diesem Witterungseffekt haben sich in der für die Konjunktur besonders bedeutsamen Industrie die Auftragseingänge, Produktion und Umsätze, über die ersten drei Monate des Jahres gesehen, spürbar und auf breiter Front verbessert. Dabei kamen die größeren Impulse aus dem Inland. Insgesamt gewann der binnenwirtschaftliche Aufschwung damit an Substanz. Die Stimmung in der Wirtschaft litt allerdings etwas unter den geopolitischen Entwicklungen und der damit verbundenen Zunahme von Unsicherheit. Dennoch nahm auch der Außenhandel etwas Fahrt auf.

Das weltwirtschaftliche Umfeld hat sich im Verlauf des vergangenen Jahres aufgehellt. Sowohl die globale Industrieproduktion als auch der Welthandel haben an Schwung gewonnen. Die Impulse kamen hauptsächlich aus den Industriestaaten, während das Wachstum in den Schwellenländern gedämpft blieb.

Die Wirtschaft der Europäischen Union ist im vierten Quartal 2013 um 0,4 % gewachsen. Mit dem dritten Anstieg in Folge war das Wachstum regional bereits recht breit angelegt. In Relation zum vorangegangenen Einbruch blieb die Erholung aber noch zögerlich.

Die einschlägigen Frühindikatoren deuten für die Weltwirtschaft auf eine Fortsetzung des Wachstums im aktuellen Expansionstempo hin. Sowohl für das Verarbeitende Gewerbe als auch in den Dienstleistungssektoren erwarten die Einkaufsmanager eine Ausweitung der globalen Produktion.

Der OECD Composite Leading Indicator verharrte nach eineinhalbjährigem Anstieg im Februar auf dem erreichten Niveau. Der IWF rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg des Welt-BIP um 3,6 %. Dabei bleiben beachtliche Risiken für die Weltkonjunktur nicht nur aufgrund geopolitischer Unwägbarkeiten bestehen.

Für den IWF-Chefökonomen Blanchard ist die Erholung der Weltwirtschaft jetzt stark genug und breit angelegt, um die notwendigen Strukturreformen in bestimmten Ländern in Angriff zu nehmen. In einigen Branchen müssten die Wettbewerbsbedingungen als auch die Produktivität verbessert werden. Handlungsbedarf sieht der IWF auch bei Verbesserungen und Aktivitäten auf den Arbeitsmärkten.

Für Deutschland bestätigt auch die Frühjahrsprognosen der vier führenden Wirtschaftsinstitute einen relativ soliden Aufschwung. Sie prognostizieren für 2014 ein Wachstum von 1,9 und für 2015 ein Wachstum von 2 %. Sie sehen allerdings Beeinträchtigungen durch den Mindestlohn und die Rente mit 63. Insgesamt sagen die Institute einen Anstieg der Erwerbstätigenzahl und eine deutliche Zunahme der Investitionen voraus.

Diskutiert werden unter Experten mögliche Risiken durch eine Deflation im Euroraum. Diese Gefahren flammen auf, nachdem die Inflationsrate in den letzten Monaten und Wochen auf bis zu 1% in Europa gesunken ist. Den IWF hat diese Situation veranlasst, die EZB aufzufordern, ihre Geldpolitik schnellstens weiter zu lockern.

Eine andere Meinung auch dazu vertritt der Bundesbank-Chef Weidmann. Er stuft die Deflationsgefahr im Euroraum als gering ein und weist deshalb auch die IWF-Forderung nach schneller Lockerung der Geldpolitik zurück. Die Prognosen der EZB, IWF und OECD zeigten für die kommenden Jahre eine Wachstumsbeschleunigung in Europa und weltweit an. Dies führe auch zwangsläufig wieder zu einem Anstieg der Inflationsrate und banne die Deflationsgefahr, so der Bundesbankpräsident.

Wachstumsprognosen des IWF

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Deutsch-Chinesische Wirtschaftsbeziehungen – exzellente Perspektiven für Unternehmen, Anleger und Investoren

Das politische Deutschland und die deutsche Wirtschaft standen in den letzten Tagen ganz im Zeichen des wirtschaftlich orientierten Staatsbesuchs des chinesischen Staatspräsidenten XI. Im Zentrum des Besuches stand das Abkommen zwischen der Deutschen Bundesbank und der Zentralbank der VR China über das Yuan-Zentrum in Frankfurt zur Abwicklung von Handelsgeschäften. Damit ist Frankfurt der einzige Ort im Euroraum, der diese Möglichkeit für die mittelständische Wirtschaft mit großer Kostenersparnis bieten kann. Gleichzeitig haben eine Reihe deutscher Unternehmen wichtige und milliardenschwere Wirtschaftsverträge mit ihren chinesischen Partnern abgeschlossen, erläutert Dr. Lutz WERNER, erfahrener China-Experte aus seiner langjährigen Tätigkeit im Bundesministerium für Wirtschaft und jetzt Vorstand der Hi-Tech Media AG.

Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen bieten für Unternehmen, Arbeitnehmer, Anleger und Investoren exzellente Perspektiven bei einer politisch und wirtschaftlich stabilen Ausgangslage. Voraussetzung ist allerdings genaue Kenntnis des chinesischen Marktes und der chinesischen Mentalität. Deshalb hat sich auch die Hi-Tech Media AG dem China-Geschäft geöffnet und vermittelt China-Kooperationen; siehe Näheres unter http://www.hi-tech-media.de.

Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen entwickelten sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und dynamisch. China ist heute Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner in Asien und deutlich vor dem lange führenden Japan. China ist die zweitwichtigste Exportdestination außerhalb Europas, nach den noch führenden USA.

Umgekehrt ist Deutschland mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner. Das bilaterale Handelsvolumen belief sich in 2013 auf 140 Mrd. €. Im Jahr 2013 stiegen die deutschen Exporte auf 67 Mrd. €. China führte im selben Jahr Waren im Wert von 73 Mrd. € nach Deutschland aus. Damit ist das deutsch-chinesische Handelsvolumen größer als das von Großbritannien, Frankreich und Italien zusammen. Gleichzeitig haben sich mit dem stark wachsenden Handelsvolumen auch die Investitionen sehr intensiv ausgeweitet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind derzeit mehr als 2.500 deutsche Unternehmen in China tätig und haben mittlerweile dort 39 Mrd. € investiert.

Damit können die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen als ausgezeichnet benannt werden. Sie leisten einen substantiellen Beitrag, um die Beschäftigung in Deutschland zu sichern und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze hierzulande zu schaffen. China hat sich mit seinem Reformkurs entschieden, seinen Markt weiter zu öffnen, Bürokratieabzubauen und den Einfluss der Staatsunternehmen zu verringern. Diese wichtigen Schritte eröffnen neue Perspektiven für die wirtschaftlichen Kooperationen beider Länder.

Für ein noch stärkeres Engagement deutscher Unternehmen in China wünschen sich die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft faire und verlässliche Rahmenbedingungen. Hierzu ist die Erfüllung von zwei Forderungen der deutschen Wirtschaft unerlässlich:

  • Verbesserter und verstärkter Schutz des Geistigen Eigentums sowie
  • ein verbesserter Marktzugang nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO).

Ein besonderer Fortschritt in unseren Beziehungen ist das neue und erste Yuan-Zentrum im Euroraum in Frankfurt. Dazu Bundesbankvorstand Nagel: „Es dürften einige Milliarden Euro sein, die an Volumen über die neue Clearingbank kommen.“ Die Finanzplatzinitiative Frankfurt schätzt die Kostenersparnis durch die Vereinfachung des Handels in Yuan allein für die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland auf wenigstens 500 Mio. € im Jahr.

Für Frankfurt bedeutet dies einen weiteren Schritt zur europäischen Hauptstadt der Finanzindustrie. Weiter erhofft sich Frankfurt einen Ausbau der starken chinesischen Community mit derzeit allein 300 chinesischen Unternehmen in Frankfurt.

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