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Archive for August, 2014

Crowdfunding bzw. Crowdinvesting für renditeorientierte Anleger und kapitalsuchende Unternehmer

Das Internet macht es möglich: Die Unternehmen können online Kapital suchen – der Anleger kann online investieren. Crowdfunding oder auch Crowdinvesting ist ein aktueller Begriff für eine direkte und transparente Form der Kapitalsuche und der Kapitalanlage, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des wöchentlich kostenlos erscheinenden www.Investoren-Brief.de.

Den Service dazu bieten Finanzportale und Online-Marktplätze wie www.Anleger-Beteiligungen.de (vormals http://www.Emissionsmarktplatz.de), die älteste Crowdfunding-Plattform in Deutschland. Dieses Finanzportal für kapitalsuchende Unternehmen und renditeorientierte Investoren wird flankiert durch den wöchentlich erscheinenden, kostenlos als Mail versandten www.Investoren-Brief.de.

Auf diesen Plattformen bzw. Portalen können Unternehmen ihre Beteiligungsangebote präsentieren, ihre Kapitalwünsche kommunizieren und damit Anleger sowie Investoren direkt ansprechen.

Für die Anleger besteht die Möglichkeit zu alternativen Investments unterschiedlichster Art in der Größenordnung von ca. 1.000 bis ca. 10.000 Euro. Der Anleger kann in mittelständische Unternehmen seiner speziellen Wahl investieren. Die Vielfalt dieser Anlagemöglichkeiten bei unterschiedlichen Unternehmen, in verschiedenen Branchen, mit vielfältigen Geschäftsideen und unterschiedliche Renditen schafft gleichzeitig dem Anleger eine große Auswahl und ermöglicht ihm eine erstrebenswerte Risiko- sowie Renditediversifizierung.

Das Finanzportal im Internet kann aus erster Hand, kostengünstig, direkt und umfassend in doppelter Hinsicht einen perfekten Service liefern:

  1. Die mittelständischen Unternehmen können sich mit ihren Kapitalwünschen umfassend, kostengünstig, unmittelbar und perfekt auf dem Finanzportal präsentieren:

Alle relevanten Daten zum Unternehmen, der Kapitalsuche, von der Geschäftsidee, zum konkreten Produkt oder Dienstleistung bis zur finanziellen Situation des Unternehmens können hier kommuniziert und für den Anleger und Investor transparent dargelegt werden.

Konservative Unternehmen mögen mit dieser Form der Information und Kommunikation über das Internet noch ihre Probleme haben. Diese Transparenz und Kommunikation ist aber für eine effiziente Kaptalbeschaffung im Interesse des Unternehmens notwendig. Mit dieser Transparenz und Informationspolitik kann und muss das Unternehmen seine Kapitalsuche befördern und unterschiedliche Investoren ansprechen.

  1. Für den Anleger und Investor bietet das Finanzportal im Internet umgekehrt die einfachste, direkteste und modernste Form der notwendigen Informationsbeschaffung für sein Investmententscheidung:

Die Online-Plattform bietet dem Anleger alle relevanten und verfügbaren Daten und Informationen für seine Anlageentscheidung. Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit und Rendite kann der Anleger und Investor für sich das geeignete Investment aussuchen, prüfen und entscheiden.

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Anlagenotstand durch Niedrigzinsen: Risiko versus Sicherheit

Angesichts niedriger Zinsen herrscht Anlagenotstand. Bei Anlagen in Bundesanleihen, Tages- oder Festgeld ist nichts zu verdienen. Die Realrendite ist null oder sogar im Minus. Investoren, die eine sichere Anlage suchen und eine Rendite über der Inflationsrate anstreben, stehen vor großen Herausforderungen, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des wöchentlich als Mail kostenlos erscheinenden www.Investoren-Brief.de Gerade in diesen Zeiten, nach überstandener Finanzkrise, Staatsschuldenkrise und Bankenkrise gelten insbesondere deutsche Anleger als sehr sicherheitsbewusst und nicht besonders risikofreudig.

Jahrzehntelang brachten deutsche Bundesanleihen ihren Käufern stets ansehnliche Renditen. Aber in den vergangenen Tagen sank die Rendite von Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland unter die Marke von 1%. Es sind vor allem Großanleger wie Versicherungen und Fondsgesellschaften, die trotz der Niedrigstzinsen in diesen Tagen noch Bundesanleihen kaufen. Denn Bundesanleihen sind in Zeiten stark schwankender Börsenkurse ein probates Mittel, um Anlagegelder kurzfristig sicher zu parken. Was für Großanleger geeignet sein mag, ist es für Privatanleger aber gerade nicht.

Das sehr ausgeprägte Sicherheitsverständnis müssen die Investoren und Anleger aber überdenken. Mögen Tagesgeld und Sichteinlagen auch sicher und aktuell bei den Anlegern sehr beliebt sein, in Zeiten von Minizinsen produzieren sie nur Verluste. Deshalb ist der Rat der Experten an den Privatanleger auch unausweichlich: Investitionen in Substanzwerte wie Immobilien und Unternehmensbeteiligungen jeder Art.

In Zeiten schmaler Renditen sind auch die Kosten besonders wichtig und deshalb bewusst zu minimieren. „Bei niedrigen Bruttorenditen fallen Kosten besonders stark ins Gewicht.“

Ertragreiche Renditen erzielen die Anleger z. B. im Bereich von Unternehmensanleihen und Unternehmensbeteiligungen. Dabei ist natürlich vom Anleger sorgfältig zu prüfen, ob die Höhe der Risikoprämie deren fundamentalen Daten adäquat widerspiegelt. Den Anlegern ist dabei das aktuelle Dilemma schon bewusst: Ohne Risiko keine Rendite!

Das ist dann auch die wirkliche Herausforderung für den Anleger aktuell: Das Risiko einer renditestarken Anlage muss der Investor bewusst prüfen und bewerten. Dann kann und sollte er entscheiden, ob er im Interesse einer höheren Rendite das adäquate Risiko eingehen will. Dies ist eine ganz persönliche Entscheidung jedes Anlegers in seiner individuellen Situation.

Angesichts des Anlagenotstandes und der bestehenden Zwänge, meinen die Marktbeobachter und Vermögensverwalter schon eine langsam wachsende Risikobereitschaft der Anleger und Investoren beobachten zu können.

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Verbesserung des Schutzes von Kleinanlegern

Jüngste Fälle und Unregelmäßigkeiten bei Anbietern von Vermögensanlagen haben das Vertrauen von Anlegern und Investoren in verschiedene öffentlich angebotene Finanzprodukte stark beeinträchtigt und erfordern einen verbesserten Verbraucherschutz, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des http://www.Investoren-Brief.de. Mit Hilfe breiter Werbemaßnahmen war es den Anbietern gelungen, Gelder in erheblichen Umfang einzuwerben. Dabei waren Renditen in Aussicht gestellt worden, die deutlich über dem für sichere Anlagen üblichen Niveau liegen.

Ein wesentlicher Grund für den Umfang an Geldern, die Anleger in die betreffenden Vermögensanlagen investierten, war ein übermäßiges Vertrauen in die Sicherheit der Anlagen. Daher nahmen viele Anleger keine vernünftige Einschätzung der mit der Anlage tatsächlich verbundenen Risiken vor. So stellt sich erneut die Frage, wie und in welchem Umfang der Schutz von Anlegern weiter verbessert werden kann. Zur Erinnerung: Zur Erreichung dieses Zieles wurde bereits mit dem Vermögenanlagegesetz vom 6. Dezember 2011 eine Pflicht zur Veröffentlichung eines Verkaufsprospekts für öffentlich angebotene Vermögensanlagen eingeführt. Eine weitere Erhöhung des Anlegerschutzes erfolgte mit dem am 16. Mai 2013 vom Deutschen Bundestag geschlossenen Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).

Im Hinblick darauf stellten am 22. Mai 2014 der Bundesminister der Finanzen Schaeuble und der Bundesminister der Justiz und Verbraucherschutz Maas der Öffentlichkeit ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung des Schutzes von Kleinanlegern vor. Dies wurde in den vergangenen Wochen intensiv diskutiert. Wir berichteten im www.Investoren-Brief.de ausführlich darüber.

Nunmehr (28.07.2014) hat der Bundesminister der Finanzen einen Referentenentwurf „Kleinanlegerschutzgesetz“ vorgelegt. Dieser Referentenentwurf setzt das Maßnahmenpaket um und soll dazu beitragen, dass Anleger künftig die Erfolgsaussichten einer Vermögensanlage besser einschätzen können. Auf die Eigenverantwortung des Anlegers wird dabei nicht verzichtet.

Mit den durch diesen Gesetzentwurf vorgesehenen neuen Schutzregelungen sollen sich Anleger künftig vor dem Erwerb risikobehafteter Vermögensanlagen besser und wirksamer informieren können. Parallel dazu werden die Anforderungen an die Anbieter und Vermittler solcher Vermögensanlagen verschärft. Sie müssen mehr und bessere Informationen in ihren Prospekten veröffentlichen und sind bei Fehlverhalten verstärkten Sanktionen bis hin zum Vermarktungsverbot der betroffenen Vermögensanlage ausgesetzt.

In den betroffenen Wirtschaftskreisen wird der Referentenentwurf der Bundesregierung mit Sicherheit intensiv geprüft und kritisch beleuchtet werden. Es ist zu hoffen, dass eine umfangreiche und fruchtbare Diskussion in den nächsten Wochen stattfindet. Dabei gilt der wohl bewährte Spruch: Kein Gesetzentwurf kommt so aus dem Bundestag und seinen Ausschüssen (Wirtschafts- und Finanzausschuss) heraus wie er hinein gekommen ist. Wir werden das Thema beobachten und weiter kritisch berichten.

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