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Archive for October, 2014

Unternehmensfinanzierung durch Mitarbeiterkapitalbeteiligung

Um frisches Kapital für das Unternehmen zu akquirieren, müssen Unternehmen nicht zwangsläufig nach betriebsfremden Kapitalgebern suchen, sondern können sich auch durch eigene Mitarbeiter finanzieren, erläutert Dr. Lutz Werner, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des www.Investoren-Brief.de. Solche Mitarbeiterkapitalbeteiligungen sind die vertragliche und dauerhafte Beteiligung von Arbeitnehmern am Produktvermögen des Unternehmens. Dabei wird den Unternehmen von den Beschäftigten Kapital in unterschiedlichen Formen überlassen. Die Beteiligung kann in Form einer Teilhabe am Eigenkapital, am Fremdkapital oder als mezzanine Kapitalbeteiligung erfolgen. Die repräsentativen Befragungen des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass etwa 9 % aller Betriebe Systeme der Gewinnbeteiligung und etwa 2 % Kapitalbeteiligungen implementiert hatten. Insgesamt hatten rund 3.600 Unternehmen für zwei Millionen Arbeitnehmer Kapitalbeteiligungsmodelle etabliert, wobei sich das Beteiligungskapital auf rund 12 Mrd. € summierte.

Mitarbeiterbeteiligungen sind in größeren Betrieben häufiger anzutreffen als in kleineren. Führend ist in Deutschland das Kredit- und Versicherungsgewerbe. Zudem ist festzustellen: Unternehmen in ausländischem Besitz verfügen wesentlich häufiger als einheimische Firmen über Gewinn- und Kapitalbeteiligungsmodelle – hier macht sich bemerkbar, dass Mitarbeiterbeteiligungen in vielen Ländern eine stärkere Tradition und Verbreitung aufweisen als in Deutschland.

In Zukunft ist nicht zuletzt angesichts der aktuellen Reformbemühungen und der prominenten Befürworter in Politik und Wirtschaft auch in Deutschlandmit einer wachsenden Bedeutung von Mitarbeiterbeteiligungen zu rechnen.

1. Gründe für eine Mitarbeiterbeteiligung
Es gibt viele Anlässe für eine Mitarbeiterbeteiligung. So fordert die Gründung eines Unternehmens neben Kapital auch qualifizierte Mitarbeiter. Hier kann die Bindungswirkung einer Mitarbeiterbeteiligung ideal mit der Kapitalbeschaffung verbunden werden. Auch bei der Unternehmensnachfolge bieten Mitarbeiterbeteiligung interessante Möglichkeiten, die Übernahme des Unternehmens zu finanzieren. Vor dem Hintergrund der restriktiven Kreditvergabe der Banken stehen viele Unternehmen vor der Aufgabe, zusätzliche Kapitalquellen zu erschließen und ihre Finanzierung auf ein möglichst breites Fundament zu stellen. Hier liegt über die zufließende Liquidität hinaus der Vorteil einer Mitarbeiterbeteiligung darin, dass ohne großen Aufwand das Kapital und damit die Bonität des Unternehmens gestärkt und die ergänzende Fremdfinanzierung erleichtert werden können. Zudem lässt sich eine Mitarbeiterbeteiligung ausgezeichnet in eine Kapitalmarktemission am außerbörslichen Kapitalmarkt (Private Placement) integrieren.

2. Ängste bei einer Mitarbeiterbeteiligung
Befürchtungen seitens des Unternehmens, dass es zu Veränderungen der gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse kommt, dass der Entscheidungsspielraum der Geschäftsführung eingeschränkt wird oder dass eine zu große Transparenz hinsichtlich der internen Vorgänge im Unternehmen erforderlich ist, sind überwiegend psychologisch motiviert. Tatsächlich steht den Unternehmen eine Reihe von Beteiligungsformen zur Verfügung, die oft einen weiten Gestaltungsspielraum bieten. So können bei einer Mitarbeiterbeteiligung in Form von Genussrechten eine gesellschaftsrechtliche Stellung ausgeschlossen und Mitwirkungsrechte auf ein Minimum beschränkt werden.

Wenn selbst eine mezzanine Beteiligung der Mitarbeiter ohne Mitspracherechte noch ein “Zuviel” an Beteiligung bedeutet, besteht die Möglichkeit einer “indirekten” Mitarbeiterbeteiligung. Dabei beteiligen sich die Mitarbeiter nicht direkt am operativen Unternehmen, sondern über eine Zweckgesellschaft, die als eine Art “zwischengeschaltetes Sammelbecken” für das Kapital der Mitarbeiter dient (zumeist in der Rechtsform der GmbH) und das Mitarbeiterkapital wiederum dem operativen Unternehmen zur Verfügung stellt.

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Crowdfunding bzw. Crowdinvesting über das Finanzportal www.Anleger-Beteiligungen.de

Beteiligungskapital und Finanzierungen bekommen Unternehmen durch Präsentation auf dem Crowdfunding-Portal www.Anleger-Beteiligungen.de. Das Finanzportal bringt  Investoren, Anleger und Unternehmen zusammen.

In der digitalen Welt gibt es ein derartiges Finanzportale  von der Dr. Werner Financial Service Group (www.finanzierung-ohne-bank.de). Einen solchen Kapital-Marktplatz stellt das Unternehmensbeteiligungsportal Anleger-Beteiligungen.de als vormaliger Emissionsmarktplatz dar (= Emission in der kapitalmarktorientierten Bedeutung von der Ausgabe von Beteiligungsangeboten; vom lat. emittere = aussenden, ausgeben ). Ebenso stellt das Marketingportal www.Investoren-Brief.de einen Marktplatz für Unternehmenskapital dar. Beide Finanzierungsportale von der Hi-Tech Media AG aus Göttingen bringen die Unternehmen mit bankenunabhängigen Finanzierungspartnern als Privatinvestoren, Anleger und Kapitalgeber zusammen. Somit eröffnet das Internet umfangreiche zusätzliche Kapitalplatzierungs-, Vertriebs- und Marketingmöglichkeiten, die kostengünstig und zielgruppenorientiert sind und wie kein anderes Finanzmarketing-Medium genutzt werden können. Seit Jahren werden Kapitalgesuche bzw. Beteiligungsangebote von Unternehmen über das Finanzportal www.Anleger-Beteiligungen.de und über die wöchentlichen Investorenbriefe per Mail (über 20.000 Abonnenten) an interessierte Investoren, private Kapitalgeber und sonstige Anlegerkreise vermarktet. Zeitgleich wird der jeweilige wöchentliche Investorenbrief auf dem stationären Finanzkommunikations-Portal www.Investoren-Brief.de dauerhaft im Web veröffentlicht. Somit wird der digitale Investoren-Markt erschlossen.

Die Hi-Tech Media AG mit dem Vorstand Dr. jur. Lutz Werner betreibt den “Marktplatz für Kapital”, das Finanz-Portal Emissionsmarktplatz.de seit über zwölf Jahren als das erste professionelle vorbörsliche Pre-IPO- und Investor-Relations-Portal im Internet. Auf dem Online-Marktplatz für Kapital werden von Unternehmern als Web-User alle Formen außerbörslicher Unternehmensbeteiligungen angeboten. Die Beteiligungsplattform wird bereits seit Ende 1999 betrieben und hat monatlich über 50.000 Besucher. Das Beteiligungsportal bzw. Anlegerportal wird zur Kapitalmarktinformation von Privatinvestoren, Finanzdienstleistern und sonstigen Kapitalmarktteilnehmern wie Vermögensverwaltern, Investmentfonds, Beteiligungsgesellschaften, Mezzaninefonds, Banken etc. in Anspruch genommen.

Das Finanzportal www.Anleger-Beteiligungen.de bietet kapitalsuchenden Unternehmen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und aus der “grauen” Masse der anderen Unternehmen hervorzutreten sowie im Internet in den Fokus der Investoren, Privatanleger und Beteiligungsgesellschaften bzw. Finanzdienstleister zu gelangen. Mit Hilfe des Investor-Relations-Portals haben mittlere und kleine Unternehmen mit einem Beteiligungs-Exposé und größere Unternehmen mit einem Kapitalmarktprospekt ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ) als sogen. Emissionsunternehmen die Möglichkeit zur Akquisition von Kapital und Investoren. Das Anlegerportal verhilft zu einer intensiven Pflege des Kontakts zu Anlegern und interessierten Beteiligungspartnern – vor, während und nach der Kapitalbeschaffung. Mit einer sogen. Landing-Page und einem Download-Bereich der Beteiligungsunterlagen wird die Interaktivität zu potentiellen Kapitalgebern gesteigert.

Der Marktplatz für Kapital www.Anleger-Beteiligungen.de wurde von Mario Werner bereits 1999 gegründet und ist die älteste ausserbörsliche Finanzierungs-Plattform für mittelständische Unternehmen. Im Jahre 2011 kam das Beteiligungsangebots-Portal www.Investoren-Brief.de dazu. Das Betreiber-Unternehmen der Portale für Unternehmensbeteiligungen wird seit 2010 von Dr. jur. Lutz Werner, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Wirtschaft a.D., als Vorstand der Hi-Tech Media AG geleitet.

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