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Anleger erleben weiteren Anstieg der Immobilienpreise

Die deutschen Immobilienpreise steigen kräftig weiter. Das geht aus der jüngsten Analyse des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (VDP) hervor. Danach nahmen die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,8 Prozent zu, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anlger-Beteligungen.de und des wöchentlich erscheinenden http://www.Investoren-Brief.de.

Dies errechnet sich aus dem Anstieg des VDP-Immobilienpreis-Index von 116,2 auf 121,8 Punkte. Der Index erreichte damit den höchsten Wert seit Messbeginn 2003 mit dem Stand 100.

Bedeutung erlangt er deshalb, weil er im Gegensatz zu den meisten übrigen Preisdaten am Immobilienmarkt auf tatsächlich abgeschlossenen Transaktionen beruht. Noch mehr Aussagekraft haben die umfassenden Daten der Gutachterausschüsse, die ebenfalls aus abgeschlossenen Verträgen gewonnen werden. Diese Angaben haben aber den Nachteil, dass sie nur mit großer zeitlicher Verzögerung veröffentlicht werden.

Aus den Daten des VDP geht weiter hervor, dass sich Wohnimmobilien stärker verteuert haben als Gewerbeimmobilien wie Büros und Geschäfte. Während der Teilindex Wohnen um 5,2 Prozent auf 123,4 Punkte stieg, nahm der Preisindex für den gewerblichen Immobilienmarkt um 3,7 Prozent auf 116,9 Punkte zu. Für beide Messreihen waren dies historische Höchststände.

Der weiteren Auffächerung der Preisdaten ist zu entnehmen, dass der starke Preisanstieg auf dem Wohnungsmarkt vor allem von der kräftigen Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern stammt: Deren Preise stiegen im Jahresvergleich um 7,2 Prozent. Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich um 3,3 Prozent, Eigentumswohnungen um 2,6 Prozent.

Die starke Dynamik auf dem Markt für Mehrfamilienhäuser – hier steht der Teilindex inzwischen auf 124,9 Punkten – führt der VDP darauf zurück, dass diese Gebäude nicht nur von privaten Investoren, sondern auch von institutionellen Anlegern wie Versicherern oder Rentenkassen gefragt seien. Das hänge mit den regional angespannten Wohnungsmärkten zusammen, außerdem mit dem niedrigen Zinsniveau und der damit verbundenen Suche der Investoren nach einer attraktiven Anlagerendite.

Bei den Gewerbeimmobilien spielen die VDP-Daten etwas schwächere gesamtwirtschaftliche Aussichten wider. Der wichtigste Gewerbemarkt, die Büroimmobilien, zeigt einen Preisanstieg im Jahresvergleich von 3,7 Prozent nach 5 Prozent im Vorquartal. Die Büromieten stiegen um 1,8 Prozent. Einzelhandelsflächen verteuerten sich um 3,9 Prozent, während die Mieten um 1,1 Prozent stiegen.

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