Home > Uncategorized > Der Immobilien-Boom hält an

Der Immobilien-Boom hält an

-Die Umsätze liegen auf Rekordniveau und die Preise steigen weiter-

Die niedrigen Zinsen „befeuern“ seit längerer Zeit den Immobilienmarkt, und ein Ende des Booms ist offensichtlich noch nicht abzusehen.

Seit 2010 geht der Markt linear nur noch nach oben. Nach Schätzungen der Gutachterausschüsse wird in 2015 erstmals die 200 Milliarden-Euro-Marke „geknackt“ werden. Diese Summe wird in 2016 voraussichtlich noch überschritten werden.

Von der Gefahr einer „Immobilienblase“ redet noch kaum einer, aber ein weiterer Anstieg der Preise wird allgemein skeptisch gesehen. Dieses auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Mietpreisentwicklung mit den teilweise extrem gestiegenen Kaufpreisen auch nicht annähernd Schritt halten konnte. Das gilt insbesondere für die Metropolen. Dort liegen die Preise in der Spitze inzwischen beim fast 24-Fachen der Jahresmiete. Nach Abzug aller Kosten bleibt in der Regel vor Steuern eine Rendite von unter drei Prozent. Man kann natürlich sagen, dass das bei dem derzeitigen extrem niedrigen Zinsniveau nicht unbedingt schlimm ist. Aber wie sieht die Rechnung aus, wenn die Zinsen mal wieder steigen?

Deutlich bessere Erträge lassen sich in mittelgroßen und kleineren Städten erzielen. Dort liegen die Kaufpreise je nach Lage und Größe der Stadt zwischen dem 12-Fachen und 16-Fachen. Daher ist im Augenblick ein deutlicher Trend zu Investments in diesem Marktsegment zu erkennen. Bei diesen sogenannten B-und C-Städten ist allerdings sehr wichtig, dass die Rahmenbedingungen stimmen. So sollten zum Beispiel die Prognosen eine positive Entwicklung der Wirtschaft mit einer entsprechenden Einwohnerentwicklung ausweisen. Risiken bei Investments außerhalb der Ballungszentren bestehen zum Beispiel auch dann, wenn die Stadt oder die ganze Region stark von einem Großunternehmen abhängig ist. Vorsicht kann durchaus auch in Universitätsstädten angebracht sein. Die dort bestehenden teilweise massiven Engpässe an den Wohnungsmärkten werden kein Dauerzustand bleiben. Sie sind zum größten Teil durch die Einführung des Abiturs in der zwölften Klasse entstanden. Da inzwischen einige Bundesländer wieder zum Abitur nach dreizehn Jahren zurückgekehrt sind, wird die Ausnahmesituation nicht von Dauer sein, sodass sich die Märkte wieder normalisieren werden.

Während sich also Anleger, die in Immobilien investieren wollen, Gedanken darüber machen müssen, wo sie investieren, um eine gute und langfristige Rendite zu erzielen, so machen sich natürlich „Altbesitzer“ von Immobilien, die diese schon vor langer oder längerer Zeit zu ganz anderen Preisen erworben haben, Gedanken darüber, ob sie die teilweise kräftigen Wertsteigerungen der letzten Jahre nicht durch Verkauf realisieren sollten. Hier stellt sich dann allerdings die Frage, was man mit dem Geld machen soll, das man beim Verkauf erlöst. Zu beachten ist hier auch, ob nicht noch für eventuelle „Altdarlehen“ aus anderen Zinsperioden bei einer Ablösung eine oftmals nicht unerhebliche Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.

Wie auch immer, beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie müssen viele Einflüsse beachtet werden. Die Sache will also, wie bei vielen Dingen im Leben „gut durchdacht“ sein.

Categories: Uncategorized
  1. No comments yet.
  1. No trackbacks yet.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: