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Weiterhin ein stabiler Arbeitsmarkt

-Trotzdem steigen die Sozialleistungen –

Der Arbeitsmarkt ist sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union weiter in einer guten Verfassung. Gleichwohl liegen zwischen den deutschen Arbeitslosenzahlen und denen vieler europäischer Länder immer noch Welten.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im Juni auf rund 2,6 Millionen und damit mit einer Arbeitslosenquote von 5,9 Prozent auf den niedrigsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung.

Im Euroraum sank die Quote auf 10,1 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit fast 5 Jahren. In der gesamten Europäischen Union waren in den 28 Mitgliedstaaten bei einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent rund 21 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Dabei geht die Spanne von 4 Prozent in Tschechien über fast 20 Prozent in Spanien bis zu rund 24 Prozent in Griechenland.

Auch wenn die Arbeitslosenzahlen in einigen Ländern noch immer bedenklich hoch sind, so macht der Rückgang der Arbeitslosenquote in fast allen EU-Ländern doch Mut. Bedenklich allerdings ist immer noch die Quote bei den jungen Menschen. Mit 20,7 Prozent in der Eurozone ist dieser Arbeitslosenanteil immer noch mehr als doppelt so hoch, wie die Gesamtquote. Hier bleibt zu hoffen, dass die insgesamt positive Entwicklung am Arbeitsmarkt anhält und auch bei den jüngeren Menschen zu positiven Auswirkungen führt.

Keine Sorgen hingegen bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Nach Aussagen des Vorsitzenden des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit Frank Jürgen Weise wird sich der Arbeitsmarkt weiter positiv entwickeln. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei unvermindert hoch. So hat sich die Zahl der offenen Stellen im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 93.000 auf 665.000 erhöht.

Insgesamt waren im April diesen Jahres 31,33 Millionen Menschen in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Das sind 681.000 mehr als im Vorjahr.

Bei dieser günstigen Lage sowohl beim Arbeitsmarkt als auch bei den Konjunkturaussichten ist es um so verwunderlicher, dass die Sozialausgaben weiter steigen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 888 Milliarden Euro für Sozialleistungen ausgegeben. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 4,5 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt ist dagegen um 3,8 Prozent gestiegen. Insofern kann man sagen, dass die Sozialausgaben, wie auch schon in den vergangenen Jahren, schneller gewachsen sind, als die Wirtschaft.

Es ist beruhigend, dass sich unser Land das dank der guten Konjunktur und dank der „sprudelnden“ Steuereinnahmen leisten kann.

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