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Vertrags- und Zeichnungsunterlagen für die grundschuldbesicherten Darlehen zu einem günstigen Vorzugshonorar

– oder besser gesagt, sie war nie weg –

Grexit, Pleite, Ausstieg aus dem Euro, Staatsbankrott usw. das waren die Schlagworte auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise. Mit einem Rettungspaket wurde das Land quasi in letzter Minute gerettet.

Damals war klar, dass das keine endgültige Lösung war und die Probleme dadurch nicht erledigt waren sondern nur verschoben. Trotzdem verschwand das Thema ziemlich schnell von der „Tagesordnung“ und bei manchen entstand der Eindruck, die Probleme seien gelöst. Auch bei manchen Politikern war das Thema offensichtlich schon „abgehakt“ und vom „Bildschirm“ verschwunden.

Schließlich hatte man ja mit Donald Trump und Theresa May und dem „Brexit“ genügend Ersatzstoff.

Im Sommer 2015 hatten sich die Geldgeber und Griechenland auf ein drittes Hilfsprogramm von bis zu 86 Milliarden Euro bis 2018 verständigt. Dafür hat Griechenland bereits umfangreiche Reformen umgesetzt. Neues Geld gibt es aber nur, wenn die Gläubiger mit der Umsetzung der vereinbarten Reformen zufrieden sind. Die Prüfungen dazu sind noch nicht abgeschlossen.

Inzwischen stecken die Parteien wieder in einer Sackgasse, wobei die Interessenlage noch komplexer geworden ist. Es wird jetzt nicht nur darum gestritten, ob und wie Athen die vereinbarten Reformen umsetzen kann. Es geht vor allen Dingen auch darum, wie das Land den enormen Schuldenberg abtragen kann. Und davon macht der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Beteiligung abhängig.

Das Griechenland den Schuldenberg abtragen kann, bezweifelt der IWF und will die Geldgeber zu einem Schuldenerlass drängen. Dazu sind die Geldgeber nicht bereit, oder besser gesagt, noch nicht.

Im Augenblick wird darüber diskutiert, ob man das dritte Hilfsprogramm notfalls auch ohne die Beteiligung des IWF fortführen soll. Befürworter sagen dazu, lieber ohne den IWF, als mit einem Schuldenschnitt. Bundesfinanzminister Schäuble geht davon aus, dass sich der IWF auf jeden Fall an dem Hilfsprogramm beteiligt. Schließlich habe sich der IWF schon 2015 verpflichtet, mit einem eigenen Hilfsprogramm mitzuwirken, wenn Griechenland seine Reformauflagen erfüllt. Ein Schuldenerlass sei nach europäischem Recht nicht möglich.

Egal wie es weitergeht, die Bereitschaft wächst, nicht mehr auf einer Beteiligung des IWF zu beharren.

Die Zeit drängt. Ohne neue Kredite wird das Land nicht in der Lage sein, im Juli 2017 2,1 Milliarden Euro an private Gläubiger und 4 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzuzahlen.

Das hochverschuldete Land will an die Finanzmärkte zurück. Dabei soll das renommierte Bankhaus Rothschild & Cie als Berater helfen, die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte vorzubereiten. Die Bank verfügt im Bereich Restrukturierung von Schulden über große Erfahrung.

Egal wie es weitergeht, einen „Grexit“ kann sich die EU nach dem „Brexit“ nicht leisten.

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