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Archive for March, 2018

Eigenkapital als Grundlage der Bonität und die Hebelwirkung bei der Aufnahme weiteren Fremdkapitals

Das Eigenkapital kann von den Gesellschaftern bzw. Unternehmenseigentümern selbst stammen oder von dritter Seite dem Unternehmen zugeführt werden. Soweit das Kapital von (dritten) Investoren oder privaten Kapitalgebern haftenden Charakter hat, wird es bilanzrechtlich als „Eigenkapital“ des Unternehmens gewertet. Eigenkapital heißt also nicht, dass das Kapital im Eigentum der Gesellschafter steht. Es steht im Eigentum der jeweiligen Gesellschaft als juristische Person und bedeutet nur, dass das Kapital – von wem auch immer stammend – vorrangig haftenden Charakter gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft hat. Auch andere Kapitalformen als das Stammkapital oder Grundkapital können bilanzrechtlich „Eigenkapital“ bedeuten. Stimmrechtsloses Eigenkapital ( sogen. Equity-Mezzanine ) von privaten Kapitalgebern oder Investoren können bei richtiger Beteiligungsvertrags-Gestaltung zum bilanzrechtlichen Eigenkapital als Haftkapital gehören. Eigenkapital ist also Haftkapital der jeweiligen Gesellschaft.

Bei der Auswahl von alternativen Finanzierungsformen ( Risikokapital, Mezzanine Kapital ohne Stimmrechte, Venture Capital, Private Equity etc. ) für die gewerbliche Eigenkapital-Aufstockung bzw. Kapitalerhöhung ist schließlich zu beachten, dass künftige Weichenstellungen nicht beeinträchtigt werden. So sollten Umwandlungspläne in andere Rechtsformen, künftige Nachfolgeregelungen (z.B. im Rahmen MBI oder MBO) und andere Maßnahmen wie eine Unternehmensteilung, eine Fusion oder sogar ein möglicherweise für einen späteren Zeitpunkt geplanter Börsengang bereits im Vorfeld berücksichtigt werden. Unternehmer müssen die Bedeutung und Funktion des Eigenkapitals im Rahmen einer ausgewogenen Gesamtfinanzierung sowie die Bedingungen, Möglichkeiten und Voraussetzungen bewährter Instrumente der Eigenkapitalstärkung erkennen. Das ausgewiesene Eigenkapital, die darauf beruhende Bonität und das Rating bei den Banken für weitere Kreditfinanzierungen stehen in einem unauflösbaren Zusammenhang und bestimmen die zukünftige Investitionsfähigkeit eines Unternehmens. Das Ergebnis daraus bestimmt die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und seine Marktstellung. Neben der Beteiligungsfinanzierung über Vollgesellschaftsanteile handelt es sich bei stimmrechtslosem Beteiligungskapital um die für den Mittelstand besonders interessante Mezzanine-Finanzierung über Genussrechtskapital, stille Beteiligungskapital und Nachrang-Anleihekapital ohne Einflussnahme der Investoren ( http://www.anleger-beteiligungen.de ). Eine Verwässerung des stimmberechtigten Kapitals der Eigentümer findet nicht statt.

Es gibt also zahlreiche Eigenkapitalfinanzierungsformen. Kostenfreie Informationen erhalten Interessenten von dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage. Darüber hinaus kommen praxiserprobte Instrumente der Bilanzstruktur-Optimierung zur Erhöhung der Eigenkapitalquote und eigenkapitalschonende Finanzierungsformen wie das Leasing und Factoring in Betracht. Daneben sind konkrete Wege der Eigenkapitalbeschaffung über die Beteiligungsmärkte mit BaFin-freien Privatplatzierungen oder mit BaFin-genehmigten Verkaufsprospekten bzw. Wertpapierprospekten zur Eigenkapitalbeschaffung vorhanden. Jedes Unternehmen hat also viele Wege, um das Eigenkapital für das Unternehmen zu erhöhen und die Eigenkapitalquote zu verbessern ( siehe dazu das umfassende Buch von Dr. Horst Siegfried Werner, „Eigenkapitalfinanzierung“, Bank-Verlag Medien Köln, 220 Seiten ).

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Bonitätsindex und Crefo-Rating mit einem Schuldumwandlungsvertrag von Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital verbessern

Zur Bilanzoptimierung für ein besseres Crefo-Ranking kann man den Unternehmern die Durchführung eines sogen. Debt-Equity-Swaps zur Bonitäts- und Ranking-Optimierung ihrer Bilanz empfehlen, wie die Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) das in den letzten Jahrzehnten für viele Unternehmen auf der Basis des IDW-Hauptgutachtens HFA 1/1994 der Wirtschaftsprüfer erfolgreich durchgeführt hat. Wenn Gesellschafterdarlehen von z.B. Euro 100.000,- gewährt wurden, lassen sich diese Verbindlichkeiten als Fremdkapital mittels eines sogen. Debt-Equity-Swaps ( = Schuldumwandlungsvertrag ) zu Buchwerten ( Tilgungsstand ) in bilanzrechtliches Eigenkapital umwandeln. Dabei ist die Umwidmung von Verbindlichkeiten aller Art in

    stille Beteiligungen und/oder Genussrechte

als mezzanine Beteiligungsformen ( = Equity-Mezzaninekapital ) regelmäßig besonders interessenadäquat und z.B. bei Gesellschafterdarlehen jederzeit ohne Einschaltung von unternehmensfremden Personen ( z.B. kein Notar ) und ohne Inanspruchnahme des Kapitalmarktes möglich: Der mit der Gewährung eines (Gesellschafter-)Darlehens verfolgte Zweck, die Liquidität des Unternehmens zu verbessern und gleichzeitig die Rückzahlbarkeit des überlassenen Kapitals zu ermöglichen ( kein Einlagenrückgewährverbot ), lässt sich mit Mezzanine-Kapital in Form von eigenkapitalfähigen Genussrechten oder spezifischen stillen Beteiligungen entsprechend den Vorgaben des Instituts der Wirtschaftsprüfer besser erreichen, da es die Eigenkapitalquote nicht verschlechtert, sondern verbessert. Die Schuldumwandlung ist steuerneutral und stellt lediglich eine Bilanzberichtigung dar, die jederzeit vorgenommen werden kann. Mezzanine Beteiligungsformen sind bei richtiger Ausgestaltung „stimmrechtsloses Eigenkapital“.

Sofern Genussrechtskapital bzw. die stillen Beteiligungen die Voraussetzungen für eine Eigenkapitalqualifikation erfüllen, sind sie auf der Passivseite der Bilanz innerhalb des Hauptpostens „Eigenkapital“ in einer gesonderten Position „Genussrechtskapital“ oder „stilles Gesellschaftskapital“ auszuweisen. Meistens wird das Mezzaninekapital in der Bilanz gleich an zweiter Stelle hinter dem gezeichneten Gesellschafterkapital ( Stammkapital oder Grundkapital ) vor den gesetzlichen und freien Rücklagen und vor der Position „Jahresüberschuß / Jahresfehlbetrag“ eingeordnet ( siehe Gutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer, Düsseldorf, IDW in der Stellungnahme HFA 1/1994 ). Gern stellt Ihnen Dr. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ) weitere Informationen und eine Musterbilanz zur Verfügung.

Der Eigenkapitalcharakter der umzuwandelnden Darlehenseinlage des Gesellschafters oder Investors wird herbeigeführt, indem er zum einen das volle Verlustrisiko mitträgt und der Kapitalrückzahlungsanspruch unter der Bedingung steht, dass das Kapital bei Insolvenz bzw. bei freiwilliger Liquidation der Gesellschaft erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger zurückgezahlt werden darf, und er zum weiteren für mindestens fünf Jahre auf eine Kündigung und damit auf eine Gläubigerstellung verzichtet. Die bloße Verlustbeteiligung ist dagegen nicht ausreichend, denn dabei handelt es sich um den gesetzlichen Regelfall. Die als Eigenkapitalersatz im Rahmen einer Mezzanine-Finanzierung, im Eigenkapital ausgestaltete stille Einlage oder als Genussrechtskapital ist auf der Passivseite der Bilanz unmittelbar nach dem gezeichneten Kapital der Vollgesellschafter als zweite Position als „gezeichnetes Stilles Kapital“ zu bilanzieren. Die Behandlung als bilanzrechtliches Eigenkapital ist in dem zitierten Hauptgutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer von den genannten Voraussetzungen her geregelt.

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Befugnisse der BaFin mit Untersagungen, Verwaltungszwang, Kontenabrufverfahren, Hausdurchsuchungen und Rückabwicklungsverfügungen

Vorsicht vor der BaFin und den Maßnahme-Befugnissen der BaFin: Jedes Unternehmen, das Einlagengeschäfte, Finanzdienstleistungen, Investmentgeschäfte, Zahlungsdienste oder das E-Geld-Geschäft betreiben will, bedarf der schriftlichen Erlaubnis der BaFin. Stellt jedoch die BaFin unerlaubte Geschäfte eines Unternehmens oder einer Einzelperson fest, so hat sie als Aufsichtsbehörde umfangreiche Befugnisse ( § 44 c Kreditwesengesetz – KWG ), um solchen Geschäften sofort ein Ende zu bereiten ( z.B. Rückzahlungsverfügungen mit sofortiger Vollziehung anzuordnen ) und Strafverfahren einzuleiten – dies gilt unabhängig davon, ob der Gesetzesverstoß wissentlich oder unwissentlich geschehen ist. Bei Vorsatz liegt der Strafrahmen gem. § 54 KWG bei 5 Jahren Freiheitsstrafe; bei Unwissenheit gilt grds. Fahrlässigkeit mit bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe. Bei Rückabwicklungsverfügungen der BaFin heißt es dann : „Das Unternehmen (oder die Einzelpersonen) ist verpflichtet, die Gelder per Überweisung unverzüglich und vollständig an die Geldgeber zurückzuzahlen.“

Bei konkretem Verdacht ermitteln Beamte der BaFin auch direkt vor Ort. Die Prüfungen in den Betriebsräumen der Unternehmen werden in der Regel nicht angekündigt. Falls erforderlich durchsuchen die Beamten Räume und Personen; bei Gefahr im Verzug auch ohne richterliche Anordnung und stellen die Beweismittel sicher. Der Regelfall ist jedoch der richterliche Durchsuchungsbeschluss. Auf dessen Basis dürfen die BaFin-Ermittler auch Wohnräume durchsuchen.

Die BaFin nutzt ferner das Kontenabrufverfahren, um Geldströme in Deutschland zur Ermittlung unerlaubter oder verbotener Geschäfte wirksam nachzuverfolgen. Die BaFin kann also auf alle Konten des Unternehmens schauen.

Spätestens nachdem die BaFin formelle Maßnahmen angeordnet hat, setzt die BaFin auch die zuständige Staatsanwaltschaft in Kenntnis. Diese kann gegen den verantwortlichen Betreiber und dessen Gehilfen als Strafverfolgungsbehörde aus eigenem Recht vorgehen. Die Pflichten und Kompetenzen der BaFin als Gefahrenabwehrbehörde bleiben jedoch davon unberührt, ob die Staatsanwaltschaft parallel tätig wird. Sofern die Staatsanwaltschaft einschreitet, stimmt die BaFin ihr weiteres Vorgehen mit den Strafverfolgern ab.

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Kapitalbeschaffung von Kunden und strategischen Geschäftspartnern zur Unternehmensfinanzierung

Die Globalisierung der Wirtschaft bedeutet auch für kleine und mittelständische Betriebe ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de/ ) eine wachsende Herausforderung im nationalen und internationalen Wettbewerb, so Dr. Horst Werner. Dieser Wettbewerb kann nur erfolgreich bestanden werden, wenn sich die Unternehmer neuen Formen der Unternehmensfinanzierung öffnen. Innovation und Wachstum bedingen eine Stärkung sowohl des Finanzkapitals als auch des Humankapitals. Eine optimale Kapitalausstattung erfordert alternative Finanzierungsformen über bankenfreies Mezzaninekapital.

Zur Befriedigung des ermittelten Kapitalbedarfs existieren zahlreiche Möglichkeiten, die wir Unternehmen anbieten. Bei einer Eigenkapitalfinanzierung spielen mehrere Elemente eine Rolle, die durch komplexe Berührungspunkte miteinander verknüpft sind. Als langjährig tätige Finanzjuristen berücksichtigen die Capital Consultants unseres Hauses während der Konzeption der Beteiligungsfinanzierung alle wichtigen bilanziellen, steuerlichen und rechtlichen Aspekte sowie sämtliche kapitalmarktrechtliche Standards für Beteiligungsangebote bzw. für Kapitalmarktprospekte.

Im Rahmen einer kleinen Privatplatzierung oder einer Kapitalmarktemission zur bankenunabhängigen Kapitalbeschaffung bietet die Dr. Werner Financial Service AG über ihre Netzwerkpartner eine umfassende Beratung auf allen Gebieten der Angebots-Platzierung.

Insgesamt begleitet die Dr. Werner Financial Service AG Unternehmen von dem ersten unverbindlichen  Informationsgespräch über die Gestaltung einzelner Beteiligungsverträge zur Eigenkapitalbeschaffung, den Entwurf von Bilanzstrategien und die Wertschöpfung durch Bilanzoptimierung ( z.B. durch einen Debt-Equity-Swap, durch Sacheinlagen-Finanzierung über die Einbringung von materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern, durch Transfer in eine neue Gesellschaft zur Hebung der stillen Reserven etc., etc. ) bis hin zur Entscheidung für den Gang an den Kapitalmarkt. Mit unserer Dienstleistung des Platzierungsmanagements sorgen wir für eine erfolgreiche Durchführung der ergänzenden Unternehmensfinanzierung/ Mezzanine-Finanzierung.

Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge oder des Unternehmensverkaufs bzw. des Unternehmenskaufs kann ebenfalls über die bankenunabhängige Mezzanine-Finanzierung realisiert werden. Familienunternehmen können somit bei der Unternehmensnachfolge sämtliche Gesellschaftsanteile in der Familie behalten, ohne dass sich „die Jungen“ mit Bankdarlehen zwecks Übernahmefinanzierung verschulden müssen.

Bei der Finanzierung des Unternehmensverkaufs dient das Unternehmen selbst als Finanzierungsinstrument und wird als Kapitalsammelstelle des einzuwerbenden Mezzanine-Kapitals herangezogen, mit dem dann der Unternehmenskaufpreis bei gleichzeitiger Übertragung des Unternehmen bezahlt werden kann. Das Unternehmen wird somit zur eigenen „Finanzierungsgesellschaft“ des Kaufpreises.

Auch die Umschuldung von Krediten oder die Befreiung aus der Bankenabhängigkeit kann ein Finanzierungsanlass für eine ergänzende kapitalmarktorientierte Unternehmensfinanzierung sein, um das Unternehmen zu entschulden und vor allen Dingen den Unternehmer selbst und persönlich zu enthaften.

Wenden Sie sich zu einem kostenfreien Erstgespräch an Dr. jur. Horst Siegfried Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ) als langjährig erfahrenen Unternehmensfinanzierungsexperten, der Ihnen Diskretion und Vertraulichkeit zusichert.

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Gründungsdienst für Kapitalgesellschaften mit weiterer Kapitalbeschaffung ohne Bank und mit neuer Bonität über die Dr. Werner Financial Service AG

Der Gesellschaftsrechtler und Kapitalmarktpraktiker Dr. jur. Horst Werner bietet einen Gründungsdienst für Kapitalgesellschaften und stattet diese Jung-Unternehmen mit zusätzlicher Kapitalbeschaffung für Erstinvestitionen über www.finanzierung-ohne-bank.de aus. Der Gründungsdienst mit handelsregisterlicher HR-Eintragung besteht für Jung- oder Neuunternehmer oder beim Outsourcing von Geschäftssparten mit der Möglichkeit weiterer Finanzierung über den Kapitalmarkt: Wir beraten Interessenten über den BaFin-freien passenden Rechtsträger und achten darauf, dass Sie keiner KAGB-Genehmigungspflicht als AIF-Fonds für Ihre unternehmerischen Aktivitäten unterliegen. Gleichzeitig erhalten Sie mit einer neuen juristischen Person eine neue Bonität und ein neues Rating.

Bei der Rechtsformwahl für Emissionsträger-Unternehmen stellt das Gesellschafts- und Handelsrecht eine Vielzahl von Unternehmens-Rechtsformen unter verschiedenen wählbaren Gesichtspunkten zur Verfügung. Die Auswahl des Rechtsträgers für ein Kapitalbeschaffungs-Unternehmen will unter gesellschaftsrechtlichen, haftungsrechtlichen, steuerrechtlichen und organisationsrechtlichen Gesichtspunkten gut überlegt sein. Dr. Werner aus Göttingen gibt über die Rechtsformmöglichkeiten von Unternehmens-Rechtsträgern nach Handels- und Gesellschaftsrecht und dem aktuellen Fondsgesetz ( KAGB ) auch Anhaltspunkte unter dem Blickwinkel der erleichterten Zugänglichkeit zur Finanzierung am Kapitalmarkt ( siehe unter www.finanzierung-ohne-bank.de ).

Bei uns erhalten Interessenten :

a) Beratung bei der Rechtsträgerwahl (GmbH, AG, KG oder GmbH & Co. KG)
b) Anpassung der Satzung an die Bedürfnisse Ihres operativen Geschäfts bzw. an den Kapitalmarkt, so dass Sie
keiner Genehmigungspflicht der Kapitalmarktaufsicht ( BaFin ) nach dem KAGB als potentieller AIF-Fonds
unterliegen.
c) Vorbereitung des Notartermins und der Gründungsverträge
d) Erstellung der Beteiligungsvertrags- und Zeichnungsunterlagen für die Einwerbung von Mezzaninekapital als
stilles Beteiligungskapital / Genussrechtskapital / Namensschuldverschreibungen /
Nachrangdarlehens-Kapital oder als grundschuldbesichertes Darlehenskapital etc. –
e) Finanzkommunikation zur Kapitaleinwerbung des Eigenkapitals von privaten Anlegern und Investoren für die
weitere Unternehmensfinanzierung

Zusätzlich bieten wir also auf Wunsch eine weitere Kapitalaufstockung und Kapitalerhöhung durch Kapitalbeschaffung / durch stimmrechtslose Beteiligungsfinanzierung / Mezzaninefinanzierung zu 3,5 % bis 5,5 % p.a. ( ohne Fremdeinfluss ): ergänzende, kostenfreie Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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Der graue Kapitalmarkt als Eigenkapital-Beschaffungsmarkt für eine unkomplizierte Eigenkapital-Versorgung

Der „freie“ oder auch „kleine“ oder auch abfällig der „graue“ Kapitalmarkt, so Dr. Horst Werner (www.finanzierung-ohne-bank.de ) ist keineswegs nur von grauer oder nebliger Undurchsichtigkeit geprägt. Bei näherer Betrachtung ist es zwar ein sehr schillernder Markt mit vielen seriösen, aber manchmal auch betrügerischen Marktteilnehmern: Solide mittelständische Industrieunternehmen finanzieren sich über den „kleinen  Kapitalmarkt“, innovative Start-up-Unternehmen versorgen sich dort mit Gründungskapital und das Kapital für die Energiewende wird teilweise ebenfalls auf diesem freien Kapitalmarkt eingeworben, um die eigene Eigenkapitalversorgung in Ergänzung zur Bankkreditversorgung zu gewährleisten. Zur Erfüllung von notwendigen Eigenkapitalquoten ist der “kleine Kapitalmarkt” als Risikokapitalmarkt in einer freien Marktwirtschaft und gerade für die Banken unverzichtbar. Ein Großteil der Bankkreditgeschäfte würde gar nicht zustande kommen, wenn sich die Unternehmen nicht vorher über öffentliche Beteiligungsangebote mit dem erforderlichen Eigenkapital nach Basel III eindecken könnten.

Gleichzeitig tummeln sich in diesem Marktsegment leider aber auch dubiose und unseriöse Anbieter, die aus unterschiedlichen Motiven mit Hilfe immer neuer Konstruktionen nur die Erlaubnispflicht für bestimmte Geschäfte zu umgehen versuchen. Kleine und mittlere Anbieter wollen zu Recht oft lediglich die hohen Kosten vermeiden, die mit einer BaFin-Beaufsichtigung verbunden sind. Es gibt aber auch missbräuchliche Geschäftsmodelle, bei denen die Anbieter gezielt Gestaltungen und Vertriebsmethoden wählen, um ohne Erlaubnis- oder Prospektpflicht an das Kapital unerfahrener Kleinanleger zu gelangen und zu ihrem Vorteil in hochriskante Geschäfte zu reinvestieren. Derartige Angebote zielen häufig auf das Kapital ab, das in klassischen Vermögensanlagen gebunden ist, das die Kunden also staatlich kontrollierten Unternehmen anvertraut haben, die unter der Solvenzaufsicht der BaFin stehen. Wie man aber jüngst an der Hamburgischen Landesbank mit bis zu Euro 15 Mrd. Verlusten für die nordischen Länder sehen konnte, hilft oft auch die Bankenaufsicht nicht.

Bei aller Vielgestaltigkeit der Angebote auf dem freien  Kapitalmarkt haben sie immer eines miteinander gemeinsam, dass es sich um unternehmerische Risikokapitalanlagen handelt, die nicht in kontrollierten Wertpapieren verbrieft sind ( was auch nicht immer hilft ). Die Zuordnung eines Anlageangebotes zum Grauen oder Weißen Kapitalmarkt lässt somit für den Anleger noch keinen Rückschluss auf das Risiko zu, das mit einer Anlage verbunden ist. Dieses Risiko muss jeder Kapitalgeber selbst abschätzen. Am kleinen Kapitalmarkt gibt es „kleine Risiken“, am großen, beaufsichtigtem  Kapitalmarkt gibt es „große Risiken“.

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Unternehmen mit einem interessanten Geschäftsprofil sind für die kapitalmarktorientierte Finanzierung ohne Banken geeignet

Die Eignung für eine kapitalmarktorientierte Finanzierung kann nach den Kapitalmarktrealitäten, so Dr. Horst Werner (Göttingen) mit über drei Jahrzehnten Kapitalmarkterfahrung, auch von kleinen Unternehmen mit einer guten Equity Story gegeben sein, wenn sie ein interessantes, zukunftsträchtiges Geschäftsmodell mit Wachstumschancen haben. Auch KMU´s können weiterhin ohne teuren BaFin-Prospekt den Kapitalmarkt außerhalb der Börse mit einem Beteiligungsangebot an Kapitalanleger und Investoren zur Kapitalaufnahme nutzen ( siehe z.B. unter www.anleger-beteiligungen.de ).

Über eine sogen. Privatplatzierung bzw. ein Private Placement ist ein öffentliches Unternehmensbeteiligungs-Angebot von bis zu acht verschiedenen Finanzierungsinstrumenten in der Form von Wertpapieren oder Vermögensanlagen ( = nicht wertpapierverbriefte Beteiligungen ) an eine unbestimmte Zahl von Kapitalgebern bzw. an breit gestreute Anlegerkreise außerhalb der Börse ( oft auch als Pre-IPO bezeichnet ) am freien, ungeregelten Kapitalmarkt über den freien Kapitalanlagevertrieb oder durch eine Direktplatzierung zu bewerkstelligen. Ein erfolgreiches Private Placement bzw. eine Privatplatzierung verschafft den Produktions-, Handels- und Gewerbebetrieben zusätzliches Kapital und stärkt die Finanzen sowie die Liquidität des Unternehmens für Investition und Wachstum. Zusätzlich erhalten die Unternehmen für Bonität und Rating einen positiven Impuls durch zusätzliches Anleger-Kapital.

Für die Kapitalbeschaffung am sogen. außerbörslichen, „kleinen Kapitalmarkt“ sind weder bestimmte Umsatzgrößenordnungen noch bestimmte Kapitalausstattungen wie an der Börse erforderlich. Vielmehr kommt es auf ein überzeugendes Geschäftsmodell, eine starke Wettbewerbsfähigkeit und gute Marktaussichten an. Ein Beteiligungs-Exposé ohne BaFin für eine sogen. Small-Capital-Finanzierung ( bis zu 20 Privatinvestoren bzw. Kapitalgeber pro Finanzinstrument ohne Kapitalbegrenzung und ohne Kapitalmarktaufsichtsgenehmigung ) ist hilfreich für eine BaFin-prospektfreie Kapitalaufnahme von bis zu Euro 10 Mio.

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