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Archive for November, 2018

Crowdfunding-Erfinder ist Dr. Horst Werner (Göttingen) für Massenkapital am deutschen Ansparmarkt durch Schwarmfinanzierung

Schon 1985 schrieb Heinz Gerlach, dass Dr. Horst Werner der Erfinder der kleinteiligen Ansparfinanzierung über geringes Beteiligungskapital mit monatlichen Raten ab DM 50,- für Unternehmen am deutschen Kapitalmarkt sei. Seitdem gilt Dr. Horst Werner (Göttingen) als Erfinder der kleinteiligen Massenplatzierung mit Ansparraten am deutschen Beteiligungsmarkt. Crowdfunding ist ein amerikanischer Modebegriff ( = Wortverpackung ), der das kleinteilige Geldeinsammeln von Unternehmen und Institutionen als erfolgreich für eine Kapitalaufnahme zur Durchführung geplanter Investitionen erscheinen lässt. Das Crowdfunding selbst gibt es nicht nur in den angelsächsischen Ländern, sondern auch in Deutschland schon seit fast vierzig Jahren. Anfang der achtziger Jahre brachte Dr. Horst Werner die erste kleinteilige Ansparemission an den Beteiligungsmarkt, die mit einem Volumen von DM 15 Mio. innerhalb von zwei Monaten bei hunderten von Kleinanlegern platziert war.

Crowdfunding ist eine Form der sogen. Schwarmfinanzierung: Statt einen oder wenige große “Fische” ( sprich Großinvestoren ) zu fangen, wird mit einem Marketing-Netz auf den Schwarm von zahllosen, kleinen Fischen“ – sprich Tausenden von Kleinfinanzierern (Kleinanlegern) – zugegangen. Das Risiko der Kapitalgeber wird auf viele Schultern verteilt, was wiederum das Einzelrisiko erheblich verringert. Neu am erweiterten Crowdfunding ist lediglich, dass es heute nicht nur zur Unternehmensfinanzierung, sondern in allen Lebensbereichen wie bei Kulturprojekten, Sozialeinrichtungen ( social funding ) oder der Politik ( political funding ) jeweils ohne Gewinn und Rendite eingesetzt wird. Das Crowdfunding im politischen Finanzierungsbereich, z.B. beim Wahlkampf wurde weltweit bekannt, als US-Präsident Obama 2008 seinen ersten Wahlkampf und dann noch einmal 2012 über das kleinteilige Geldeinsammeln finanzierte und mit jeweils rund $ 1 Mrd. Wahlkampfspenden eindrucksvoll bewies, dass das Geld vieler kleiner Leute in der Gesamtsumme größer ist, als das Geld von wenigen Millionären und finanzstarken, unternehmerischen Interessen- und Lobby-Gruppen.

Kleinteiliges Geldeinsammeln geschieht seit vielen Jahren ( ab 1999 ) über das Unternehmensportal http://www.anleger-beteiligungen.de ( vormals Emissionsmarktplatz.de ) ohne kassierende Vermittler. Dieses Finanzportal ist eine freie Crowdfunding-Plattform und unterliegt nicht dem gesetzlichen Crowdfunding gem. den §§ 2 a ff Vermögensanlagengesetz mit überbordender Bürokratie.  Das gesetzliche Crowdfunding mit Beschränkungen auf Nachrangdarlehen mit max. Beteiligungshöhen von Euro 10.000,- pro Anleger und ausgestaltet als Vermittlerportale ohne Direktplatzierung ist ein bürokratischer Rohrkrepierer.Ebenso gab es von Dr. Horst Werner in den achtziger Jahren an den Kapitalmarkt gebrachte Mezzanine-Finanzierungen; auch dieser Begriff Mezzaninekapital tauchte als verbale „Wunderverpackung“ erst Anfang der 2000-Jahre auf. Anglizismen und vernebelnde Fremdwörter haben eine magische Anziehungskraft und sorgen für den Irrglauben des absolut Neuen. Damals fragte plötzlich jedes Unternehmen nach „Mezzaninekapital“, obwohl die darunter zu verstehenden Beteiligungsformen in Deutschland schon seit Jahrhunderten an den Finanzmärkten gebräuchlich sind. Mezzaninekapital und Crowdfunding sind also alte Hüte: sie sind alter Wein in neuen Schläuchen. Es ist wie bei Verbrauchern, die bei einer neuen bunten Verpackung glauben, dass sich darin auch ein völlig neues Produkt befindet. Mit dem „Crowdfunding“ als verfängliches Modewort ist es das Gleiche.

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Bilanzpolitische Maßnahmen, Bilanzsanierung, Debt-Equity-Swap, Sale-and-lease-back und Sanierungskapital beschaffen mit der Dr. Werner Financial Service AG

Eine Sanierung des Unternehmens, eine Umwandlung von Schulden in eigenkapitalähnliches Beteiligungskapital ( www.finanzierung-ohne-bank.de ), ein Sale-and-lease-back zur Aufhebung der Kapitalbindung und Sanierungskapital beschaffen mit der Dr. Werner Financial Service AG können Wege aus der Unternehmenskrise sein. Die Verbesserung der Kapitalisierungsstruktur eines Unternehmens ist durch begleitende Maßnahmen auch ohne die Banken und ohne die Zuführung von frischer Liquidität in vielen Fällen unkompliziert möglich ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ). Die Dr. Werner Financial Service AG hat in der Sanierungsberatung langjährige Praxiserfahrung. Mit leicht und schnell durchzuführenden Finanzierungsvertrags-Änderungen lassen sich erhebliche Verbesserungen der Bilanz- und Kapitalstruktur eines Unternehmens in der Krise erreichen, um den Tatbestand der bilanziellen Überschuldung oder der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens zu beseitigen. Damit werden auch die gesetzlich festgelegten Insolvenzantragsfristen hinausgeschoben und Zeit gewonnen.

Eine Stärkung des Eigenkapitals und damit die Beseitigung einer Finanzierungskrise ist für jedes Unternehmen mit einem so genannten „Debt-Equity-Swap“ möglich. Der Begriff „Debt-Equity-Swap” bezeichnet die Umwandlung von Verbindlichkeiten („Debt”) in Eigenkapital („Equity”) und ist eine Maßnahme der bilanziellen Umfinanzierung bzw. Umschuldung ohne Bank und gleichzeitig ein Akt der Bilanzoptimierung und der Stärkung der Eigenkapitalquote. Durch entsprechende Vereinbarungen werden bilanzrechtliche Schulden in Eigenkapital gewandelt. Verbindlichkeiten können sowohl in Vollgesellschaftsanteile (z.B. KG-Anteile, GmbH-Stammanteile oder Aktien) als auch in mezzanine Finanzierungsformen (z.B. in Genussrechtskapital und stilles Beteiligungskapital als bilanzrechtliches Eigenkapital) umgewandelt werden.

Die Schuldumwandlung bzw. Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital kann angewendet werden bei Gesellschafterdarlehen und Lieferantenverbindlichkeiten in Beteiligungen mit Eigenkapitalcharakter. Derartige Vertragsänderungen eignen sich als Sanierungsmaßnahmen, ohne dass einer der Beteiligten Verluste oder Nachteile erleiden muss. Auch die Ausgabe von Schuldverschreibungen bzw. Anleihekapital ( z.B. als Lohnumwandlung zwecks Mitarbeiterbeteiligung ) kann die Liquiditätssituation eines Unternehmens verbessern.

Die Umwandlung von Schulden in Eigenkapital eignet sich z.B. für bestehende Gesellschafterdarlehen, aber auch für alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber außerhalb des Unternehmens stehenden Dritten ( z.B. die Umwandlung von Lieferanten-Verbindlichkeiten ). Bei noch kritischeren Finanzierungsengpässen lässt sich eventuell ein Sanierungs-Vergleich mit teilweisem Forderungsverzicht der Gläubiger herbeiführen.

Die Refinanzierung, Neufinanzierung, Umfinanzierung oder Nachfinanzierung von Bankkrediten soll der Kostenreduzierung und Verbesserung des Bilanzbildes dienen. Dementsprechend sollen Umstrukturierungen von Finanzierungen eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit gewährleisten. Zu den Sanierungsmaßnahmen zählen ebenso die Tilgungsaussetzung und Zinsaussetzungen mit Verlängerungen der Endfälligkeit. Auch die Verflüssigung gebundenen Kapitals in Immobilien kann die Überschuldung und/oder die Zahlungsunfähigkeit beseitigen helfen. Hierzu bieten sich Überlegungen eines “Sale-and-Lease-back” an. So wird z.B. die Betriebsstätten-Immobilie an eine Immobilien-Leasinggesellschaft verkauft und anschließend zurückgemietet. Die Kapitalbeschaffung von Sanierungskapital mit einem Beteiligungsexposé oder einem Kapitalmarktprospekt von Investoren und privaten Kapitalgebern ist eine weitere denkbare Sanierungsmaßnahme, die zügig umgesetzt werden kann.

Die Umfinanzierung von Bankdarlehen kann ebenfalls eine heilsame Maßnahme für die Verbesserung der Finanzierungssituation eines Unternehmens ohne oder mit geringeren Kreditverpflichtungen und mit neuem Privatkapital sein. Am Beteiligungsmarkt lässt sich nach Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen Sanierungskapital beschaffen. Auf diese kann das Unternehmen sukzessive entschuldet werden. Schließlich wird sich der Unternehmer durch diese Finanzierungs-Umstrukturierungen selbst und persönlich enthaften.

Die Dr. Werner Financial Service AG bietet Interessenten ein erstes kostenloses Sanierungsberatungs-Gespräch an. Dr. jur. Horst Werner als erfahrener Wirtschafts- und Steuerjurist steht gern für ein Sanierungs-Gespräch mit Terminanmeldung unter info@finanzierung-ohne-bank.de mit kompetenten Sanierungsvorschlägen für Ihr Unternehmen kurzfristig zur Verfügung. Die Wege aus der Unternehmenskrise können genutzt werden. Zur Eigentumssicherung stehen auch Auffanggesellschaften mit neuer Bonität und Identität zur sofortigen Übernahme zur Verfügung.

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Neben den Zinsen zu hohe monatliche Tilgungsraten ? – Ausweg ist eine endfällige Tilgung !

Die Banken erwarten häufig gerade bei (gewerblichen) Immobilien oder bei Krediten für die Geschäftsausstattung, Maschinen etc. hohe monatliche Tilgungsraten – mitunter von 5% bis 10 % p.a. der Finanzierungssumme. Dies ist oft angepasst an das fortgeschrittene Alter des Eigentümers oder an die kurze Restnutzungsdauer der Immobilie oder der sonstigen Wirtschaftsgüter. Wenn dann neben den monatlichen Tilgungsraten noch Zinsen in Höhe von 3 % bis 6 % dazukommen und der periodische Erhaltungsaufwand zu tragen ist, ergeben sich sehr schnell Liquiditätsbelastungen von 10 % bis 16 % p.a., die die Immobilie selbst nicht erwirtschaften kann. Das ist meistens mit Mieterträgen nicht zu erzielen, so dass die Eigentümer dann häufig zum Verkauf der Immobilie gezwungen sind. Die Eigentümer sind dann liquiditätsmäßig überfordert. Überteuerte Kredite, hohe einstellige Darlehenszinsen und überhöhte Tilgungssätze führen mit hohen Annuitäten zu einem übermäßigen Liquiditätsentzug, der oft nicht tragbar ist.

Überhöhte Annuitäten sind insbesondere für ältere Eigentümer sehr misslich, da diese die Immobilie nicht selten für die Altersversorgung vorgehalten haben und nun von den Banken z.B. bei einer Finanzierungsverlängerung ( Nachfinanzierung ) in eine Liquiditätsklemme getrieben werden.

Die Dr. Werner Financial Service AG bietet z.B. im Rahmen einer Privatplatzierung (ohne Bank) einen langsam, pro Jahr ansteigenden Stufenzins ( z.B. ab 2%, im 2. Jahr 3%, im 3. Jahr 4 % etc. bis maximal 6 % p.a. ) mit endfälliger Tilgung. Es fallen also zunächst gar keine Tilgungsraten an, so dass der Eigentümer dadurch zumindest „Zeit“ gekauft bekommt. – Interessenten erhalten kostenfreie Informationen von Dr. Horst Werner über dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.

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Darlehens-Vermittlererlaubnis nach § 34 c und § 34 i GewO für die Platzierung von (grundschuldbesicherten) Darlehen

Eine Erlaubnis benötigt nach § 34c GewO, wer gewerbsmäßig den Abschluss von Darlehensverträgen vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen möchte. Dies gilt auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen. Jetzt gilt seit dem 21. März 2016 für die Vermittlung von Immobiliardarlehen  an Verbraucher der neue § 34 i GewO mit besonderen Genehmigungsvoraussetzungen.

Darlehensvermittler im Sinne der Gewerbeordnung ist, wer dauerhaft gegen Entgelt den Abschluss von Verträgen über Darlehen vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen will ( § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GewO ). Der Status des Darlehensvermittlers tritt bereits bei der Vermittlung des ersten Darlehensvertrages ein. Die Absicht die Darlehensvermittlungs-Tätigkeit dauerhaft auszuüben, reicht bereits für die Genehmigungspflicht aus.

Für Gewerbetreibende, die bereits am 21. März 2016 eine Erlaubnis zur Vermittlung des Abschlusses von Verträgen nach § 34c Absatz 1 Satz 1 GewO als Darlehensvermittler hatten und die Verträge über Immobiliardarlehen für Verbraucher im Sinne des § 34 i Absatz 1 Satz 1 GewO weiterhin vermitteln oder darüber beraten wollen, müssen bis zum 21. März 2017 eine weitergehende Erlaubnis als Immobiliardarlehens-Vermittler nach § 34 i Absatz 1 GewO beantragt haben. Die Antragsteller  werden diese Erlaubnis auch nach § 34 i GewO im Rahmen einer sogen.„Alte Hasenreglung“  erhalten.

Die für das Durchlaufen des Erlaubnisverfahrens notwendigen Antragsformulare sind bei den IHK´s abrufbar. Inwieweit auch die Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen an Unternehmen dazugehören, ist mit den zuständigen IHK´s abzustimmen. Meines Erachtens kommt § 34 i GewO nur in Betracht, wenn der Unternehmer ( z.B. die Bank ) der Darlehensgeber und der Verbraucher der Darlehensnehmer ist. Bei den grundschuldbesicherten Darlehen ist es jedoch umgekehrt: der Anleger ist der Darlehensgeber und ein operativ tätiges Unternehmen ist der Kapitalnehmer, so dass hier kein zu schützender, privater Verbraucher Vertragspartner ist.

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