Home > Uncategorized > Ohne BaFin-Ärger an den Kapitalmarkt zur bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung kommen

Ohne BaFin-Ärger an den Kapitalmarkt zur bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung kommen

Das Motto: “Ohne BaFin-Ärger an den Kapitalmarkt kommen und bleiben” steht im Mittelpunkt der Arbeit der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) in Göttingen. So stehen stets Fragen im Mittelpunkt, wie Unternehmen Auseinandersetzungen mit der BaFin vermeiden können und wie man sich am Kapitalmarkt gemäß den Prospektgesetzen und dem Kreditwesengesetz ( KWG ) verhält, um Rückabwicklungsverfügungen, Strafen und Geldbußen gem. dem § 54 KWG zu vermeiden.

Liegt keine Platzierungserlaubnis gemäß dem Vermögensanlagengesetz ( § 2 Abs. 1 Nr. 3 – 9 VermAnlG ) oder dem Wertpapierprospektgesetz ( § 3 Abs. 2 Ziff. 2 WpPG ) vor, untersagt die BaFin das Betreiben des Einlagengeschäftes und ordnet die Rückabwicklung ( = Rücküberweisung von sämtlichen Anlegergeldern ) an, wenn die Verträge „unbedingt rückzahlbare Gelder“ versprechen. Es darf also bei einer öffentlichen Platzierung innerhalb und außerhalb der Geringfügigkeitsgrenzen kein Wertpapier, kein Einlagengeschäft nach KWG (keine “unbedingt rückzahlbaren Gelder”) und kein Investmentvermögen nach KAGB vorliegen.

Da das Betreiben von Bankgeschäften ohne Erlaubnis nach § 54 Kreditwesengesetz strafbar ist, riskieren zudem die Anbieter beziehungsweise die Mitglieder ihrer verantwortlichen Gesellschaftsorgane, strafrechtlich verurteilt zu werden. Die Platzierung von verbotenen Einlagengeschäften ist also nicht bloß eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat mit der Androhung einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Unternehmer laufen also Gefahr, als „vorbestraft“ zu gelten. Eine unwissentliche Verletzung der genannten Normen führt stets dazu, das eine fahrlässige Normenverletzung angenommen wird, die gem. § 54 Abs. 2 KWG immer noch mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.

Der Tatbestand der verbotenen Annahme „unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums“ ist gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Fall 2 KWG erfüllt, wenn ein Unternehmen bei einer öffentlichen Platzierung von einer Vielzahl von Geldgebern auf der Grundlage typisierter Verträge Kapitalbeträge mit der Verpflichtung zur unbedingten Rückzahlung entgegen nimmt, es sei denn, die Gelder sind banküblich besichert sind, wie z.B. grundschuldbesicherte Darlehen. Weitere Erläuterungen gibt Dr. Horst Werner unter der Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.

Advertisements
Categories: Uncategorized
  1. No comments yet.
  1. No trackbacks yet.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: