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Zu den steuerlichen Wirkungen des Ausschlusses der Beteiligung am Liquidationserlös bei Genussrechten und stillen Beteiligungen

Nachstehend findet der Leser Informationen gem. § 17 Einkommensteuergesetz ( EStG ) über den Ausschluss der Beteiligung am Liquidationserlös bei Genussrechten und stillen Beteiligungen von Dr. jur. Horst Werner ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ).  Dieser Ausschluss ist erforderlich, da sonst die „Gewinnausschüttungen“ an die Anleger nicht als Zinsaufwendungen ( = Betriebsausgaben ) absetzbar wären. Die Unternehmen müssten dann höhere Körperschaftssteuern zahlen. Die bilanzrechtliche Ausgestaltung als bilanzrechtliches Eigen- und Haftkapital wird davon nicht berührt und hat ansonsten keinerlei steuerlich negative Folgen. Vielmehr bleibt die Ausgestaltung steuerneutral. Trotz des Eigenkapitalcharakters in bilanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht wird Mezzanine-Kapital bei entsprechender Gestaltung steuerrechtlich fiktiv als Fremdkapital mit den Absetzungsvorteilen gewertet, wenn die Teilnahme am Liquidationserlös ausgeschlossen ist. So sind die Kosten einer Mezzanine-Finanzierung als Betriebsausgaben abzugsfähig und tragen zur Minderung des körperschaftsteuerpflichtigen Gewinns bei. Gewinnausschüttungen bei der typisch stillen Gesellschaft und beim Genussrechtskapital vermindern also bei richtiger Vertragsgestaltung den körperschaftsteuerpflichtigen Gewinn und sind wie Darlehenszinsen abzugsfähiger Aufwand der Gesellschaft. Das Mezzaninekapital bietet also echte steuerliche Vorteile.

Siehe dazu die folgenden Links :

https://www.iww.de/astw/archiv/–17-estg–genussrechte-gelten-nur-bei-beteiligung-am-liquidationserloes-als-eigenkapital-f52744

https://rsw.beck.de/cms/main?docid=380556

Ausschüttungen auf Genussrechte und stille Beteiligungen sind als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn sie im steuerlichen Sinne keinen Gewinnverwendungs-Charakter haben. Dieser läge – wie oben aufgezeigt – vor, wenn mit den Genussrechten oder den stillen Beteiligungen ein Recht auf Beteiligung am Gewinn und eine Beteiligung am Liquidationserlös verbunden ist. Ohne die Beteiligung am Liqidationserlös betrachtet das Steuerrecht die „Ausschüttungen“ an die Anleger fiktiv nur als absetzbare Zinsaufwendungen und nicht als echte Gewinnverwendung. Weitere Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner unter der Mailadresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage.

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