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Finanzierungen für mittelständische Unternehmen mit flexiblem Mezzaninekapital als Individualverträge

Finanzierungen für den Mittelstand mit flexiblem Mezzaninekapital stellen eine optimale Finanzierungslösung dar, zumal Mezzanineverträge immer sogen. Individualverträge sind. Mit jedem einzelnen Mezzaninekapitalgeber kann also eine individuelle Vereinbarung über Laufzeit und Ausschüttungshöhe vereinbart werden. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten von Mezzanine-Kapital sind gesetzlich nicht oder nur wenig geregelt, so dass flexible und interessengerechte Finanzierungslösungen möglich sind, beispielsweise was Beteiligungsdauer, Kündigungsmöglichkeiten, endfällige Tilgungs- und Zinszahlungen, Stufenzinsen, Bar- oder Sachdividenden,  Gewinn- und Verzinsungsregelungen oder Rückzahlungsmodalitäten betrifft. Mezzanine Finanzierungen sind dementsprechend gestaltbar als das interessengerechteste Finanzierungskapital für den Mittelstand mit allen erdenklichen Alternativen. Mezzanine-Kapital kann zudem im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen mit Steuervorteilen gem. § 3 Nr. 39 EstG eingesetzt werden.

Geldgeber des Mezzanine-Kapitals sind Privatinvestoren, Lieferanten, Kunden, family-and-friends oder sogen. Mezzaninefonds, die mittels einer professionellen Finanzmarktkommunikation angesprochen werden. Privatinvestoren erwarten für ihr Kapital eine Rendite bzw. Ausschüttung  von  zur Zeit zwischen 3,5 % bis 5,5% p.a..

Mezzanine-Kapital kann durch zusätzliche Vertragsklauseln bilanzrechtlich „echtes“ Eigenkapital werden. Durch die bloße Nachrangigkeit gegenüber dem klassischen Fremdkapital ist Mezzanine-Kapital grundsätzlich nur als wirtschaftliches Eigenkapital zu bewerten. Dies bedeutet, dass es in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen werden muss. Sofern die mezzaninen Beteiligungsverträge ergänzende Voraussetzungen erfüllen, kann das Mezzanine-Kapital  auch bilanzrechtlich als Eigenkapital geführt werden. Hierzu sind nach dem Gutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer IdW fünf ergänzende Vertragsbedingungen erforderlich ( siehe Gutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer, Düsseldorf, IDW in der Stellungnahme HFA 1/1994 ): Neben der Gewinn- und Verlustbeteiligung muss der Beteiligungsvertrag auf mindestens fünf Jahre abgeschlossen sein und Ausschüttungen dürfen nur aus einem positiven Jahresergebnis erfolgen. Ferner sind eine Nachrangklausel sowie eine mindestens 2-jährige Kündigungsfrist des Beteiligungsvertrages erforderlich.

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