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Der Bau von Windkraftanlagen leidet unter Verbürokratisierung und überbordende Ausschreibungs-Vorschriften

Zahllose Genehmigungsregeln, lange Zulassungsverfahren und teils unsinnige Ausschreibungs-Normen machen den deutschen Markt   für Windkraftanlagen kaputt.

Infolge der im Jahr 2017 eingeführten gesetzlichen Ausschreibungsregeln für den Bau von Windkraftanlagen lag der Bruttozubau von On-shore-Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland im Gesamtjahr 2018 bei lediglich rd. 740 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 2.400 Megawatt (MW).

Der fortschreitende Niedergang der deutschen Windkraft-Industrie und die Zerstörung der Energieerzeugung aus Windkraft ist ein gnadenloses Beispiel dafür, wie Politik eine Zukunftsindustrie in Deutschland vernichtet. Die Grünen bezeichnen die Bundesregierung sogar als den “Totengräber” der Windkraft. Die unflexiblen Abstandsvorschriften von Windkraftanlagen halfen bei der Minimierung des Windkraftausbaus kräftig mit, auch wenn der Abstand zu den Wohnsiedlungen ( mindestens fünf Wohngebäude )  wieder auf 1.000 m verkürzt und individuelle Ländersache werden soll. Besser wäre eine individuelle Vergütungsregelung für betroffene Bewohner. Einen guten Überblick über die Entwicklung des Windkraft-Marktes erhält man unter dem Link : https://www.windbranche.de/windenergie-ausbau/deutschland .

Der Ausbau von Windparks als Onshore- und Offshore-Anlagen ist in 2019 abermals kräftig – und zwar um über 80 % eingebrochen. Die Fa. Enercon GmbH als einer der führenden Windkraftanlagen-Hersteller muss aktuell 3.000 Arbeitnehmer entlassen. Nach der Solarenergie, deren Arbeitsplätze nach China abgewandert “wurden”, steht nun die Windkrafttechnologie und der Ausbau der Windkraftanlagen in Deutschland auf der Kippe. So schafft man keine Energiewende

Infolge der im Jahr 2017 eingeführten Ausschreibungen lag der Bruttozubau von Windenergieanlagen (WEA) an Land in Deutschland im Gesamtjahr 2018 bei lediglich rd. 740 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 2.400 Megawatt (MW). Im Vergleich zum Rekordjahr 2017 entspricht das einem Rückgang der Neuinstallationen von etwa 55 Prozent (2017: rd. 1.800 WEA, 5.330 MW).

Insgesamt waren damit Ende 2018 über 29.000 Windenergieanlagen an Land ( Onshore Windenergie ) mit einer Leistung von fast 53.000 am Netz. Auf See ( Offshore Windenergie ) wurden 2018 Windturbinen mit einer Leistung von rd. 970 MW neu ans Netz angeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang von etwa 20 Prozent (2017: rd. 1.250 MW). Seit 2017 gingen über 35.000 Jobs in dem Bereich verloren.

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