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Finanz-Workshop zur kostengünstigen, Bankbürokratie-freien, BaFin-freien Unternehmensfinanzierung am 20. 09. 2018

Kapitalbeschaffungs-Workshop zur kostengünstigen, Bankbürokratie-freien und BaFin-prospektfreien Unternehmensfinanzierung am 20. 09. 2018 zum Vorzugspreis in Göttingen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).  Der Finanzierungs-Workshop / Finanz-Tagung zur bankenunabhängigen, BaFin-prospektfreien Kapitalaufnahme über den Beteiligungsmarkt ohne jeden Bankenstress findet abermals am 20. Sept. 2018 ( Göttingen ) statt; zu buchen über

http://www.finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/SeminareFinanz_Seminar_Unternehmensfinanzierung_Anmeldung.php

Die Themen sind: Kapitalbeschaffungs-Seminar zur bankenunabhängigen, BaFin-prospektfreien, schufafreien Kapitalbeschaffung und Finanzierung ohne Bankkredite für Unternehmen und Familiengesellschaften; BaFin-prospektfreie Privatplatzierungen, eigenkapitalnahes Mezzanine-Kapital, festverzinsliches Anleihekapital sowie Fördermittel (Förderdarlehen), Förderbeteiligungsgelder und Subventionen; zum Debt-Equity-Swap ( Schuldumwandlung von Verbindlichkeiten in bilanzrechtliches Eigenkapital), ausführliche Erläuterung der praktischen Umsetzung einer Kapitalmarktemission in einem Private Placement. Kapitalaufnahme von privaten Investoren / Anlegern für Investition und Wachstum, Mezzaninekapital zur bankenunabhängigen Mittelstandsfinanzierung mit stimmrechtslosem Beteiligungskapital gemäß den gesetzlichen Bereichsausnahmen ohne BaFin-Prospektpflicht, mit und ohne Besicherung über eine Privatplatzierung. Ausführlich wird die vollkommen prospektfreie grundschuldbesicherte Darlehensaufnahme ( ohne jede Volumenbegrenzung ) dargestellt. Ferner wird auf das neue Gesetz zur EU-Prospektverordnung eingegangen ( prospektfreie Platzierung bis zu Euro 8 Mio. Anleihen oder sonstige Wertpapiere ). Weitere Informationen und Auskünfte erteilt Dr. Horst Werner unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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Die Gewinnbeteiligung als konstitutive Voraussetzung für die Einordnung als Genussrecht oder als stille Beteiligung

Immer wieder tauchen Muster von angeblich gewinnorientierten stillen Beteiligungsverträgen oder Genussrechtsverträgen auf, die leider nicht Eigenkapital-bilanzierungsfähig sind ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ), da es an einer zwingend erforderlichen Gewinnbeteiligung mangelt. In den Vertragsbedingungen steht zwar häufig der Begriff „Gewinnbeteiligung“, allerdings ist oft nur eine Verzinsung von bis zu z.B. 3 % p.a. geregelt, die dann zur Zahlung ausfällt bzw. verschoben wird, wenn nur ein Bilanzverlust erzielt wurde. Insoweit handelt es sich lediglich um ein 3%-Darlehen ohne Gewinnbeteiligung. Verzinsung und Gewinnbeteiligung werden dann fälschlicher Weise gleichgesetzt. Tatsächlich kommt jedoch nur eine Verlustbeteiligung zum Zuge, indem bei einem negativen Unternehmensergebnis lediglich die Zinsausschüttung ausfällt.

Eine echte Gewinnbeteiligung ist jedoch rechtsbegründendes Tatbestandsmerkmal einer stillen Beteiligung gem. den §§ 230 ff. HGB oder einer Genussrechtsbeteiligung. Nach der gesetzlichen Regelung ist die stille Gesellschaft geprägt durch eine Gewinn- und Verlustbeteiligung. Die Verlustbeteiligung darf als dispositive Komponente ausgeschlossen werden ( das hätte lediglich den Verlust der Eigenkapitalbilanzierungsfähigkeit zur Folge ); die Gewinnbeteiligung darf jedoch vertraglich nicht ausgeschlossen werden ( dann wäre es keine stille Beteiligung mehr ).

Eine Gewinnbeteiligung setzt voraus, dass der stille Gesellschafter oder der Genussrechtsbeteiligte je nach Höhe des Unternehmensgewinns eine höhere oder eine niedrigere Ausschüttung erhält. In vielen Mustern ist bei einem Unternehmensverlust häufig nur eine niedrigere oder gar keine Ausschüttung geregelt; es gibt aber bei einem größeren Unternehmensgewinn keine höhere Ausschüttung als die ausgewiesenen festen Prozente an den stillen Gesellschafter / Genussrechtsbeteiligten. Damit fehlt es an dem konstitutiven (Genussrechts-)Merkmal der positiven Gewinnbeteiligung. Erforderlich ist neben einer Grundausschüttung, die als Equity-Mezzanine auch erfolgsabhängig gestaltet sein muss, eine variable Gewinnbeteiligungs-Komponente in Form einer zusätzlichen sogen. Übergewinnbeteiligung, die wie folgt lauten könnte: „Darüber hinaus sind die stillen Beteiligungsrechte/ Genussrechte quotal an 15 % des auszuschüttenden Jahresergebnisses (Jahresüberschuss) der Gesellschaft beteiligt (= Übergewinnbeteiligung); erstmalig zahlbar zum ( z.B. ) 30. Juni 2019“.

Die genannten festen Prozente knüpfen auch häufig nur an die Höhe der Nominaleinlage des Anlegers an, aber nicht variabel an einen Ertragsüberschuss des Unternehmens an; z.B. 10% vom Unternehmensgewinn vor ( oder auch nach ) Steuern.

In den ersteren Fällen handelt es sich nicht um ein eigenkapitalfähiges stilles Gesellschaftskapital oder Genussrechtskapital, sondern nach dem Gutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer, Düsseldorf, IDW in der Stellungnahme HFA 1/1994 lediglich um eine zu bilanzierende Verbindlichkeit in Form eines Darlehens als Auffangtatbestand für missglückte, vermeintliche „gewinnorientierte Finanzinstrumente“.

Zur Eigenkapital-Bilanzierung sind nach dem Hauptgutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer IdW fünf ergänzende Vertragsbedingungen erforderlich: Neben der Gewinn- und Verlustbeteiligung muss der Beteiligungsvertrag auf mindestens fünf Jahre abgeschlossen sein und Ausschüttungen dürfen nur aus einem positiven Jahresergebnis erfolgen. Ferner sind eine Nachrangklausel sowie eine mindestens 2-jährige Kündigungsfrist des Beteiligungsvertrages erforderlich.

Weitere Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

 

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Folgekosten bei BaFin-Prospekten über Vermögensanlagen oder bei Wertpapierprospekten

Bei BaFin-Prospekten treten nicht unerhebliche Folgekosten auf.  Neben den Prospekterstellungskosten durch einen Fachjuristen, kommen bei allen Emissionsunternehmen die Folgekosten der BaFin-Prüfung gemäß der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und die Umlegung von Kosten nach dem Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz – FinDAGKostV und der Vermögensanlagen-Verkaufsprospektgebührenverordnung (VermVerkProspGebV) sowie der Wertpapierprospektgebührenverordnung (WpPGebV) ( BaFin-Prospektbilligungen zwischen Euro 1.500,- bis 15.000,- ) hinzu – einen Link zu dem Gebührenverzeichnis finden Interessenten hier: http://www.gesetze-im-internet.de/vermverkprospgebv/anlage.html . Im Schnitt liegt allein die Prospektbilligungsgebühr zwischen Euro 7.500,- und 15.000,- . Der intern kontrollierte BaFin-Mitarbeiter handelt gebührenbewusst !

Ferner unterliegen selbst die kleinen Kapitalgesellschaften ( § 267 HGB ) als Emissions-Unternehmen auch in den Folgejahren der Prospektausgabe gem. § 25 Vermögensanlagengesetz der Pflichtprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer. Dies können bei einer Vermögensanlage mit einer zehnjährigen Laufzeit der Anlage bis zu Euro 40.000,- bis 80.000,- WP-Prüfungskosten ( und mehr )  über die gesamte Laufzeit ( und mehr ) ausmachen. Prospektfreie Kapitalmarktemissionen gem. dem § 2 Abs. 1 Nr. 3 Vermögensanlagengesetz ( VermAnlG ) und dem § 3 Abs. 2 Wertpapierprospektgesetz ( WpPG ) sind von der WP-Prüfungspflicht ausgenommen. Dies gilt ebenso für das grundschuldbesicherte Darlehen, das keine Vermögensanlage im Sinne des VermAnlG darstellt und deshalb BaFin-prospektfrei und ohne jede Volumenbegrenzung platziert werden darf.

BaFin-Prospekte sind bürokratiepflichtig ( durch das Kleinanlegerschutzgesetz von 2015 und die wesentlich erweiterte Prospektverordnung ) so aufgebläht, dass diese regelmäßig hundert Seiten und mehr ausmachen. Das führt allein zu Satz-, Layout- und Druckkosten für die Prospekte, um diese vertriebsfähig herzustellen, die mindestens bei Euro 20.000,- und mehr liegen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass BaFin-Prospekte maximal 12 Monate platziert werden dürfen ( die BaFin achtet selbst peinlich genau auf den Fristablauf ! ). Wurde das Platzierungsvolumen nicht eingespielt, so muss bei entsprechenden Kosten ein sogen. „Folgeprospekt“ erstellt und wiederum von der BaFin gebilligt werden ( man könnte auch sagen: Kostenfolgen ohne Ende ).

Bei schlankeren und dennoch genauso aussagekräftigen (kostengünstigeren) bafin-freien Beteiligungs-Exposés von zwanzig bis fünfzig Seiten kommt man maximal mit einem Viertel der Herstellungskosten aus. Bei einer Kapitalmarktemission ohne BaFin-Prospekt sparen die Unternehmen insgesamt 90% aller Kosten. Weitere Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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Eigenkapital für mittelständische Unternehmen und Immobilienkäufer mit oder ohne Besicherung BaFin-prospektfrei beschaffen

Die Dr. Werner Financial Service AG verhilft mittelständischen Unternehmen und/oder ihren Kunden zu mehr bankenunabhängigem, stimmrechtslosem Finanzierungskapital und zusätzlichem Eigenkapital zu 3,5 % bis 5,5 % p.a. ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) als Mezzaninekapital ohne Einfluss auf die Geschäftsführung. Das trägt zu einer Bonitätssteigerung und zum einer Verbesserung des Ratings bei. Die bankenfreie Kapitalbeschaffung – auch für Auslandsinvestitionen – ist unser Know-how. Unternehmensfinanzierungen und Immobilienfinanzierungen mit BaFin-prospektbefreiten Finanzinstrumenten ohne Bankkredit über Nachrang-Kapital, Anleihen oder Privat-Darlehen: Mezzaninekapital bis ca. € 5 Mio. BaFin-frei ( stille Beteiligungen, Genussrechte, Nachrangdarlehen, partiarische Darlehen oder Namensschuldverschreibungen zu 3,5 % bis 5,5 % p.a. etc. ). Die BaFin-Prospektpflicht ist insbesondere in “geringfügigen” Fällen ( entweder geringe Zeichnungssumme oder wenige Beteiligte ) dann nicht gegeben, wenn das kapitalsuchende Unternehmen bei den sogen. wertpapierfreien Finanzinstrumenten nicht mehr als 20 Anteile ( = Kapitalgeber bzw. Privatinvestoren ) pro Finanzinstrument an dem Betrieb ausgibt ( siehe § 2 Abs. 1 Nr. 3 Vermögensanlagengesetz – VermAnlG ). Die sogen. Bereichsausnahmen des Vermögensanlagengesetzes stellen dabei auf die “Anzahl der Anteile” ab, die maximal gezeichnet werden dürfen ( oder nicht mehr als Euro 100.000,- pro Jahr ). Es dürfen somit parallel und gleichzeitig acht verschiedene Finanzinstrumente frei von einer Prospektpflicht verkauft werden: Das sind nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 a) VermAnlG 20 vinkulierte, unverbriefte Genussrechtsanteile, 20 typisch stille Gesellschaftsanteile, 20 atypisch stille Gesellschaftsanteile 20 Namensschuldverschreibungen, 20 Nachrangrangdarlehen, 20 partiarische Darlehen.

Grundschuldbesicherte Darlehen von Anlegern sind gem. § 1 Abs. 1 S. 2 Kreditwesengesetz ( KWG ) vollkommen BaFin-prospektfrei und erlaubnisfrei am Kapitalmarkt ohne Volumenbegrenzung platzierbar, sofern der Rückzahlungsanspruch des Anlegers in Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird. Dies ist bei der Besicherung der Darlehen mit (Eigentümer-)Grundschuldbriefen, die als Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen gelten, der Fall ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ).  Grundschuldbesicherte Darlehensvertragsunterlagen mit Eigentümergrundschulden dienen somit der unbeschränkten Kapitalaufnahme am Beteiligungsmarkt ( ohne jede BaFin-Prospektpflicht ) und können von privaten Investoren mit einer Privatplatzierung beschafft werden. Nur Ihr Unternehmen steht im Grundbuch; die besicherten Ansprüche werden anteilig an die Kapitalgeber notariell abgetreten.

Liquidität für Unternehmen über die kapitalmarktorientierte Finanzierung ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) zur Kapitalversorgung ist unser Kerngeschäft seit 34 Jahren ! Für schnell Entschlossene ist eine sofortige Online-Buchung möglich:  http://buchung.finanzierung-ohne-bank.com/ – Siehe auch unser Finanzportal www.anleger-beteiligungen.de und unser Marketing-Tool www.investoren-brief.de . Es sind beste Referenzen von zahlreichen Unternehmen vorhanden:

http://www.finanzierung-ohne-bank.de – Referenzen  .

Sofern Sie uns Ihre Mail-Adresse mitteilen, senden wir Ihnen gern ausführliche Finanzierungs-Informationen und Referenzen. Anfragen richten Sie bitte an Dr. jur. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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Gesetz zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung vom Juli 2018 erweitert BaFin-Prospektfreiheit bei Wertpapieren bis Euro 8 Mio.

Der deutsche Gesetzgeber hat die in der EU-Verordnung vorgesehene Möglichkeit der Liberalisierung von Wertpapieremissionen mit einem neuen Gesetz vom Juli 2018 ausgeschöpft, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Das “Gesetz zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze“ ist am 13. /21. Juli 2018 durch Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Das Gesetz sieht vor, mehrere Finanzmarktgesetze an die Vorgaben europäischer Rechtsakte anzupassen und Auslegungsfragen zu klären. Dies dient dem Ziel, in einem rechtssicheren Umfeld zu stabilen und transparenten Finanzmärkten beizutragen sowie Anlegern die wesentlichen Informationen verfügbar zu machen.

Bei öffentlichen Angeboten von Wertpapieren, deren Gesamtgegenwert im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) weniger als 8 Millionen Euro beträgt, ist künftig kein Wertpapierprospekt mehr notwendig. Stattdessen genügt es, ein – wesentlich kürzeres – Wertpapier-Informationsblatt (WIB) zu erstellen, bei der BaFin zu hinterlegen und nach BaFin-Billigung zu veröffentlichen. Der Gesetzgeber hat damit im Wertpapierprospektgesetz weitere Bereichsausnahmen für prospektfreie und BaFin-freie Wertpapieremissionen ( siehe bisher § 3 Abs. 2 WpPG ) geschaffen.

Das neue Gesetz finden Interessierte unter den nachstehenden Links als Gesetzestext und mit Anmerkungen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht :

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/

https://www.bundesanzeiger-verlag.de/gesetze/nachrichten/detail/artikel/…

und Erläuterungen von der BaFin unter :

https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/

https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2018/…

Damit hat der deutsche Gesetzgeber die in der Verordnung vorgesehene Möglichkeit der Liberalisierung ausgeschöpft. Das Gesetz ist am 13. /21. Juli 2018 durch Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

Das WIB soll Anlegern als Informationsquelle für ihre Anlageentscheidung dienen. Es darf erst veröffentlicht werden, wenn die BaFin dies gestattet. Das Gestattungsverfahren entspricht weitgehend dem für das Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB), das im VermAnlG geregelt ist. Bei einer Mindestanlage von Euro 100.000,- pro Anleger und mehr bleibt die Wertpapier-Emission weiterhin BaFin-frei; also gemäß § 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 6 WpPG ( Neufassung 2018 ) Prospekt- und WIB-frei !

Bei Mindestanlagen unter Euro 100.000,- darf das WIB maximal drei Seiten lang sein und muss in übersichtlicher und leicht verständlicher Weise die wesentlichen Informationen über die Wertpapiere, den Anbieter, den Emittenten und etwaige Garantiegeber enthalten, wobei Einzelheiten und Reihenfolge vorgeschrieben sind. § 3a Absatz 3 Satz 2 des Entwurfs für das neue WpPG (WpPG-E) enthält einen längeren Katalog von Vorgaben, der allerdings nicht abschließend ist. Um nicht-qualifizierte Anleger zusätzlich zu schützen, dürfen Wertpapiere bei Angeboten zwischen 1 Million und weniger als 8 Millionen Euro – soweit sie sich an nicht-qualifizierte Anleger richten – gemäß § 3 c WpPG-E ausschließlich per Anlageberatung oder -vermittlung über ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen vermittelt werden.

Das WIB muss zudem unter anderem einen Warnhinweis enthalten, wonach der Erwerb des Wertpapiers mit erheblichen Risiken verbunden ist und zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen kann. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass für das Wertpapier kein von der BaFin gebilligter Prospekt hinterlegt wurde.

Seit dem 3. Januar 2018 ist in Verkaufsprospekten für Vermögensanlagen die Anlegergruppe anzugeben, auf die die Vermögensanlage abzielt, vor allem im Hinblick auf den Anlagehorizont des Anlegers und seine Fähigkeit, Verluste zu tragen, die sich aus der Vermögensanlage ergeben könnten. Seit Mitte Juli 2018 ist aufgrund des Gesetzes zur Ausübung von Optionen nach der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze diese Angabe auch in das VIB und die WIB aufzunehmen.

Um nicht-qualifizierte Anleger zusätzlich zu schützen, dürfen z.B. Wertpapiere bei Angeboten zwischen 1 Million und weniger als 8 Millionen Euro – soweit sie sich an nicht-qualifizierte Anleger richten – gemäß § 3 c WpPG-E (neue Fassung) zwar prospektfrei, aber ausschließlich per Anlageberatung oder -vermittlung über ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen vermittelt werden. D.H. für Wertpapier-Emissionen mit einem Gesamtvolumen von über Euro 1 Mio. gilt nicht das sogen. Emittenten-Privileg, sondern das Unternehmen muss zwingend einen Wertpapierhändler als Vermittler dazwischen schalten. Dies bedeutet eine nicht unerhebliche Erschwernis der Platzierung ( Haftungsängste der Wertpapierhändler, die einer Genehmigung nach § 32 KWG bedürfen ) und eine zusätzliche Provisionskosten-Belastung.

Unternehmen, die keinen Wertpapierhändler als Vermittler einschalten wollen oder keinen Wertpapierhändler zur Platzierung gewinnen können, haben zwei Möglichkeiten zur BaFin-freien und bürokratiefreien Platzierung:

1. Die Emissions-Unternehmen sollten das Wertpapier-Emissionsvolumen auf Euro 990.000,- begrenzen, soweit die Mindestanlage pro Anleger jeweils unter Euro 100.000,- liegt oder

2. Bei einer Mindestanlage von jeweils über Euro 100.000,- pro Anleger bleibt die Wertpapier-Emission weiterhin BaFin-frei; also gemäß § 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 6 WpPG ( Neufassung 2018 ) Prospekt- und WIB-frei ! Es ist also auch kein Wertpapier-Informationsblatt (WIB) zu erstellen und nicht bei der BaFin zur Billigung zu hinterlegen und zu veröffentlichen. Es besteht auch keine Emissionsvolumen-Begrenzung. Ferner gilt auch keine Pflicht zur Einschaltung eines Wertpapierhändlers als Vermittler.

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Gesellschafts-Gründungsdienst bzw. vorgegründete GmbH´s oder AG´s noch ohne HR-Eintrag mit geringerem Aufwand

Einen Gründungsdienst für GmbH´s und AG´s  ( auch als Auffanggesellschaften ) bzw. von vorgegründeten Gesellschaften-mbH oder Aktiengesellschaften ( über www.finanzierung-ohne-bank.de ) noch ohne Handelsregister-Eintragung hat anfänglich einen geringeren Kapitalaufwand zur Folge und ist kostengünstiger von der Dr. Werner Financial Service AG zu erhalten. Diesen Neu-Gründungsdienst mit der Ausrichtung der Gesellschaft auf den gemäss Kapitalanlagegesetzbuch ( KAGB ) BaFin-kontrollierten Beteiligungsmarkt bietet die Dr. Werner Financial Service AG ( www.eigenkapitalbeschaffung.de ), insbesondere unter Berücksichtigung des notwendigen operativen Geschäfts mit der Abgrenzung zu den BaFin-genehmigungspflichtigen AIF-Fonds ), unter Beachtung des Vermögensanlagengesetzes und des Wertpapierprospektgesetzes zur Vermeidung von überproportioniertem Bürokratie- und Prospektaufwand. Bei der Dienstleistung „Neu-Gründungsdienst“ findet die Erstgründung mit der Einreichung der Gründungunterlagen bei dem jeweils gewünschten Handelsregister statt. Anders als bei dem Kauf einer Vorratsgesellschaft entfällt die Sitzverlegung der KG, der GmbH oder der AG. Das erspart Dienstleistungskosten, Notargebühren und verringert die Kosten beim Handelsregister.

Mit der neuen Gesellschaft erhält der Gründer eine neue Bankverbindung und mit dem neuen Konto lautend auf die frisch gegründete Gesellschaft ein neues Rating, eine neue Creditreform-Beurteilung und damit auch eine neue Bonität. Der Gründer erreicht die
n e u e  Bonität, da die Kapitalgesellschaft als juristische Person  von der natürlichen Person des Gründers vollkommen unabhängig ist.

Im Rahmen des Gründungsdienstes ist auch ein geringerer Liquiditätsaufwand erforderlich. Denn die GmbH-Gründung erfordert zur ersten Eintragung ins Handelsregister lediglich Euro 12.500,- als Stammkapital-Einzahlung und die Gründung einer Aktiengesellschaft kann ebenfalls mit dem Mindesteinzahlungsbetrag von Euro 12.500,- auf das Grundkapital vorgenommen werden. Mit der Anmeldung zum Handelsregister erfolgt sodann die Eintragung unter HRB bei dem ausgewählten Handelsregister. Damit sind dann die beiden Gesellschaften als juristische Personen entstanden und haben als Kapitalgesellschaften die Haftungsbeschränkung. Weitere Informationen erteilt Dr. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mail-Anfrage.

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Das Angebot von Finanzinstrumenten an den Interessen der Anleger und den Vorteilen der Bilanzstruktur ausrichten

Zahlreiche Unternehmen bieten den Anlegern und Investoren unterschiedliche Kapitalanlageprodukte an ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). Die Unternehmen verbessern z.B. mit unterschiedlichen Kaufzeiten, mit differenzierten Zinssätzen und Mindesteinlagen ihre Kapitalbeschaffungs-Chancen auf dem Kapitalmarkt. Die Seriosität eines Unternehmens leidet nicht darunter, wenn es eine Mehrzahl von Beteiligungsangeboten ( mit verschiedenen Finanzinstrumenten gemäß § 1 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz ) am Kapitalmarkt unterbreitet. Die Prospektgesetze mit ihren Bereichsausnahmen ( = Geringfügigkeitsgrenzen = Bagatellgrenzen für den Mittelstand ) stellen allein neun verschiedene Finanzinstrumente als Kapitalanlagemöglichkeiten zur Verfügung, die auch genutzt werden sollten. Die Seriosität eines Unternehmens ist auch nicht besser, wenn sich das Unternehmen nur auf eine einzige Beteiligungsmöglichkeit konzentriert. Im Gegenteil: das führt nur zu einer nachteiligen Monostruktur in der Bilanz. Anzustreben sind neben den Verbindlichkeitsformen ( Darlehen, Anleihen etc. ) die eigenkapitalorientierten Beteiligungsformen ( stille Beteiligungen und Genussrechte mit Sonderbedingungen entsprechend dem Hauptgutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer IdW zur Bilanzierung von Mezzaninekapital ). So kann man ein Gleichgewicht von Eigenkapital zu Fremdkapital erreichen.

Beteiligungsangebote sollten sich in jedem Falle auch nach Kundenwünschen ( Mindesteinlage, Einlagedauer, unterschiedliche Renditen und Zinssätze, Zinszahlungstermine etc. ) richten. Diese unterschiedlichen Anlegerinteressen bedeuten :

  1. Gewinnorientierte Beteiligungsangebote mit Überschussdividenden und mit Verlustbeteiligung ( = bilanzrechtliches Eigenkapital )
  2. Festzinsorientierte Anlageangebote (ohne Verlustbeteiligung) mit festen Zinszahlungsterminen
  3. Langlauforientierte Kapitalanlagen ( z.B. 7 Jahre )
  4. Kurzlauforientierte Kapitalanlagen ( z.B. 2 Jahre )
  5. grundschuldbesicherte Kapitalanlage-Angebote

Die Unterscheidung dieser Angebote a) bis e) ist rein sach- und kundenorientiert und hat nichts mit einem unüberschaubaren Angebots-Durcheinander zu tun. Der Bauer, der am Samstag auf dem Wochenmarkt Äpfel, Birnen, Apfelsinen und Bananen anbietet, macht dies ja auch im Kundeninteresse und wohlwissend, dass er größere Verkaufschancen hat. Oder wenn DEKA-Investments, DWS-Investments oder UNION-Investment jeweils über 25 verschiedene Fonds anbieten, hat dies auch nichts mit einem verwirrenden Angebots-Sammelsurium zu tun.

Jeder Zeichnungsschein, Werbeflyer oder jedes Beteiligungs-Exposé sollte eine optisch hervorgehobene „RISIKOBELEHRUNG“ enthalten, in der auf das Totalverlustrisiko einer unternehmerischen Beteiligung aufmerksam gemacht wird. Bei den Vermögensanlagen Informationsblättern ( VIB ) ist der Hinweis auf ein mögliches Totalverlustrisiko sogar gesetzliche Pflicht gemäß § 12 Abs. 2 und § 13 Abs. 6 Vermögensanlagengesetz. Ein Angebotshinweis auf dieses theoretische Totalverlustrisiko ist also keinem Anbieter negativ anzukreiden, sondern er erfüllt nur seine gesetzliche Risiko-Hinweispflicht.

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